Ermittlungsergebnis
Hausbrand in Sondershausen durch defekten Akku ausgelöst

Mindestens zwei Millionen Euro Sachschaden sind die Folge eines Wohnhausbrandes in Sondershausen. (Archivbild) Foto: Silvio Diet
Mindestens zwei Millionen Euro Sachschaden sind die Folge eines Wohnhausbrandes in Sondershausen. (Archivbild) Foto
© Silvio Dietzel/dpa-Zentralbild/dpa

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Stundenlang haben die Feuerwehren am Sonntag gegen ein Feuer in einem Wohnhaus in Sondershausen gekämpft. Jetzt ist die Brandursache ermittelt: ein defekter Akku.

Das verheerende Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Sondershausen (Kyffhäuserkreis) ist auf einen defekten Lithium-Ionen-Akku in einer Wohnung zurückzuführen. Dies haben die polizeilichen Ermittlungen und die Untersuchung des Brandortes durch einen Sachverständigen ergeben, wie die Polizei mitteilte. Der defekte Akku ist demnach in der Wohnung explodiert, die Flammen griffen auf den Dachstuhl über und beschädigten das Dachgeschoss erheblich. Der Brand hatte sich am Sonntagmorgen ereignet, die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

Früheren Polizeiangaben zufolge konnten sich die Bewohner rechtzeitig ins Freie retten. Ein elfjähriges Mädchen wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zunächst ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird laut Polizei auf mindestens zwei Millionen Euro geschätzt. Der Brandort ist weiterhin abgesperrt.

dpa