Löschfahrzeuge, Warnsirenen, Bauvorhaben: Das Land Thüringen hat Investitionen der Kommunen in den Brand- und Katastrophenschutz im vergangenen Jahr finanziell mit rund 15,4 Millionen Euro gefördert. Dies sei die höchste vom Landesverwaltungsamt bewilligte Fördersumme seit 2015, teilte das Innenministerium mit. Der Löwenanteil dieser Summe kam der Anschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge zugute, allein hier summierten sich die Landeszuschüsse bei 70 bewilligten Förderanträgen auf rund 10,1 Millionen Euro.
Die höchste Einzelfördersumme wurde 2025 mit rund 2,1 Millionen Euro an den Kyffhäuserkreis für den Neubau eines Katastrophenschutzzentrums bewilligt. Gut 1,5 Millionen Euro flossen in den Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern, wovon acht Kommunen profitierten. Für die Neuinstallation oder Umrüstung von Warnsirenen stellte das Land knapp 870.000 Euro zur Verfügung.