Corona-Pandemie Pflegerin Christel Klaßmann infiziert sich im Dienst mit Corona. Ihre Lunge versagt. Die letzte Hoffnung: eine Ecmo-Therapie

Christel Klaßmann
Christel Klaßmann
© Daniel Etter
Ende März 2020 infiziert sich Christel Klaßmann mit dem Coronavirus. Als sie eine Woche später mit Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert wird, hängt ihr Leben an einer Maschine: der Ecmo, einer Art künstlichen Lunge. Danach wird nichts mehr sein wie vorher.
Daniel Etter

Dieses lange Jahr, in dem sich ihr Leben für immer verändern wird, beginnt für Christel Klaßmann mit einem Protokolleintrag, der harmlos klingt: "28.–29.03.2020: Christels Dienstwochenende". Klaßmann arbeitet als Betreuerin in einem Pflegeheim. Die Bewohner bekommen damals einer nach dem anderen Fieber. Am Tag nach ihrem Dienst fühlt Klaßmann sich angeschlagen. Ehemann Herbert führt Protokoll über ihren Zustand. "01.04.–07.04.20: Christel geht's zunehmend schlechter" ist der nächste Eintrag.


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