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Mailand Italiener frustriert über dritten Lockdown: "Wir haben die Nase voll"

Sehen Sie im Video: Menschen in Mailand frustriert über strikte Corona-Beschränkungen.




In Mailand geht sie um, die Angst vor den Folgen der steigenden Infektionszahlen. Für die gesamte Region Lombardei gelten wieder strengere Corona-Maßnahmen. Ohnehin waren zuletzt noch immer alle Restaurants geschlossen, lediglich das To-Go-Geschäft war und ist erlaubt. Auch gelten Reisebeschränkungen. Seit diesem Freitag aber sind alle Schulen nun erneut geschlossen, der Unterricht findet online statt, private Besuche daheim sind verboten. Auch die Mailänder sind mit der sogenannten "erweiterte orangene Zone" konfrontiert. "Wir kommen nicht raus aus der Situation. Ich gehe nicht mehr aus dem Haus, nur mal ins Krankenhaus. Es ist absurd, denn wir kommen mit den Impfungen nicht voran und müssen die Ansteckungen doch aber stoppen. Hoffen wir, dass die Pandemie so bald als möglich ein Ende hat, wir haben die Nase voll." "Das ist nicht gut, wenn der Impfstoff nicht ankommt, wird es uns auch nicht besser gehen. Wie andere Länder auch haben wir große Schwierigkeiten, in anderen Ländern läuft es aber besser. Wir reden und reden, aber der Impfstoff kommt nicht an." Die Behörden teilten mit, dass Fälle der britischen, aber auch der südafrikanischen Variante des Virus festgestellt worden seien. Die Einwohner dürften sich noch gut an die strengen Auflagen im vergangenen Jahr erinnern. Denn auch von der Lombardei aus hatte die erste große Coronawelle auf Nachbarregionen- und Länder übergegriffen. Die Lombardei galt in der Folge als am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffene Region Italiens. Die aktuellen verschärften Maßnahmen gelten vorerst bis zum 14. März. Seit Beginn des Ausbruchs im Februar vergangenen Jahres werden in Italien landesweit fast 100.000 Todesfälle auf Covid-19 zurückgeführt.
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In Mailand wächst der Frust bei den Einwohnern. In der gesamten Lombardei-Region gelten wegen steigender Corona-Zahlen wieder strikte Beschränkungen. Gleichzeitig kommen die Impfungen nur langsam voran.

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