Der Weg zur richtigen Diagnose Charité-Ärztin beantwortet Fragen von stern-Leserinnen zu Endometriose – vierteilige Serie startet

Endometriose und Diagnose: Sylvia Mechsner von der Berliner Charité beantwortet Leserfragen
Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner ist Spezialistin auf dem Gebiet der Endometriose und leitet das Endometriosezentrum an der Berliner Charité. Bei stern Plus beantwortet sie Fragen von Leserinnen und Lesern zur weitverbreiteten, aber wenig bekannten Unterleibserkrankung
© privat
Extreme Regelschmerzen, bis hin zur Ohnmacht: Rund jede zehnte Frau hat Endometriose – oft ohne davon zu wissen. stern-Leserinnen haben Fragen zu der Krankheit eingereicht, die von der Endometriose-Spezialistin und Charité-Ärztin Sylvia Mechsner beantwortet werden. Serienteil 1 von 4: Braucht es für die Diagnose unbedingt eine OP? Und: Es soll einen neuen Speicheltest geben. Lässt sich Endometriose damit nachweisen?

"Ist eine gesicherte Diagnose nur über eine Bauchspiegelung möglich?"

Das antwortet die Expertin:

Eine gesicherte Diagnose bedeutet, dass die Endometriose histologisch nachgewiesen ist. Dafür braucht es eine Gewebeprobe, die während einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) entnommen und im Anschluss unter einem Mikroskop untersucht wird. Die Frage könnte ich also kurz und knapp mit "Ja" beantworten.


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