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Sie klagte über "ekelhaften Geruch": Mutter findet sieben Wochen nach Geburt blutige Bandagen in ihrer Vagina

Eine junge Mutter in Großbritannien hat sieben Wochen nach der Geburt ihres Sohnes blutige Bandagen in ihrer Vagina gefunden. Der Nationale Gesundheitsdienst untersucht den Fall.

Ein Mutter mit ihrem Neugeborenen (Symbolfoto)

Die Mutter aus England klagte nach der Geburt ihres Sohnes wochenlang über einen "ekelhaften Geruch" (Symbolfoto)

Picture Alliance

Eine junge Frau aus England hat im Januar einen Sohn zur Welt gebracht und eigenen Angaben zufolge sieben Wochen später blutige Bandagen in ihrer Vagina entdeckt. Das berichtet die britische BBC. Dem Bericht zufolge untersucht der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) den Fall. Der NHS betreibt das Krankenhaus, in dem der Sohn der Frau geboren wurde. "Ich habe ein großes Stück sich zersetzendes Material in mir gefunden, das von Blut durchtränkt war", sagte sie der BBC.

Ihren Angaben zufolge litt die junge Frau aus Berkshire nach der Geburt an einer Pilzinfektion und "leichten vaginalen Verletzungen". Ein NHS-Sprecher bestätigte den Vorfall: "Wir haben davon Kenntnis und eine Untersuchung gestartet". Die junge Mutter habe zunächst ihrer Hebamme erklärt, dass es sich unangenehm anfühle, zur Toilette zu gehen und von einem "ekelhaften Geruch" berichtet. "Sieben Wochen lang habe ich meine Binden mehr als zehnmal am Tag gewechselt - ob ich nun geblutet habe oder nicht. Ich wollte nur diesen ekelhaften Geruch loswerden", sagte sie der BBC. Die Hebamme habe ihre genähte Wunde untersucht und ihr mitgeteilt, alles sei in Ordnung.

Mutter aus England: "Wie konnte das passieren?"

Zu ihrem Frauenarzt sei sie nicht gegangen, weil sie dort vor März keinen Termin mehr bekommen habe. "Gestern Abend habe ich dann zum ersten Mal ein Bad genommen und war mutig genug, mich mit meinen Fingern in der Vagina zu waschen", sagte sie. Es habe ihr den Atem verschlagen, als sie die Bandagen gefunden habe. "Wie konnte das passieren?"

Unmittelbar nach der Entdeckung sei sie in eben jenes NHS-Krankenhaus gefahren, in dem sie auch ihr Kind zur Welt gebracht hatte und habe sich dort an einen Arzt gewandt. Der Gesundheitdienst teilte der BBC mit, man wolle sich erst weiter zu dem Vorfall äußern, wenn man mit der jungen Mutter gesprochen und den Vorfall eingehend untersucht habe.

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