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Text an Impfgegner : Wer sein Kind nicht impfen lassen will, sollte diese Fragen beantworten können

Menschen, die ihre Kinder nicht impfen lassen wollen, setzen diese erheblichen Gesundheitsrisiken aus. Darauf macht eine Ärztin mit einem drastischen Text aufmerksam.

Ein Kind wird geimpft

Impfungen sind für Kinder meist sehr unangenehm, für ihre Gesundheit aber ganz entscheidend

Getty Images

Impfungen gehören in den ersten Lebensjahren für die meisten Kinder und ihre Eltern einfach dazu. Sie sind nicht angenehm, aber eben nötig, um das Kind gegen Krankheiten zu schützen. Dennoch gibt es eine signifikante Anzahl von Eltern, die sich weigern, ihre Sprösslinge impfen zu lassen. Als Argumente bringen sie oft die angeblich fehlende Wirksamkeit, gesundheitliche Risiken oder religiöse Motive an.

Zwischen Impfbefürwortern und Impfgegnern tobt seit langer Zeit ein erbitterter Streit. In den sozialen Netzwerken im Internet verbreitet sich aktuell ein Text, der sich an die Skeptiker wendet. Wer sein Kind nicht impfen lassen möchte, der sollte sich über diese Fragen Gedanken machen – bevor es zu spät ist.

Fragen, denen sich Impfgegner stellen müssen

"Ihre Kinder nicht zu impfen macht sie für den Rest des Lebens anfällig für Krankheiten", ist der Text überschrieben. Verfasst hat ihn die australische Ärztin Rachel Heap. Sie stellt darin einige provokante, aber berechtigte Fragen.

"Wenn Ihre Tochter während der Schwangerschaft Röteln bekommt, wie wollen Sie ihr erklären, dass Sie sie diesem Risiko ausgesetzt haben?", fragt sie. "Was werden Sie sagen, wenn ihre Tochter Sie anruft und Ihnen sagt, dass sie Gebärmutterhalskrebs hat, weil Sie entschieden haben, dass sie keine Impfung braucht?"

"Was sagen Sie ihrem Sohn, wenn er Ihnen sagt, dass er keine Kinder zeugen kann, weil er als Teenager Mumps hatte? Und was sagen Sie, wenn er seine Oma mit der Grippe ansteckt? Wie erklären Sie ihm, dass sie nie aus dem Krankenhaus zurückkommen wird?" 

Und schließlich: "Erzählen Sie ihnen, dass Sie dachten, diese Krankheiten seien nicht ernstzunehmen? Dass Sie dachten, Ihr organisches, selbstgekochtes Essen könnte sie beschützen?" Ihre letzte Frage sorgt für Gänsehaut: "Bitten Sie um Entschuldigung?"

Bittere Erfahrungen als Ärztin

Die Botschaft des Textes ist klar: Impfen bedeutet, für die Zukunft der Kinder Verantwortung zu übernehmen, solange sie es selbst noch nicht können. Die Autorin spricht selbst aus bitterer Erfahrung – als Ärztin hat sie viele solcher Fälle erlebt, bis hin zu Todesfällen. "Die Geister der Menschen, die ich behandelt habe, treiben mich an", gestand sie dem Portal "Mamamia".

Ein Baby, das sie versorgte, musste wegen Keuchhusten sechs Monate lang auf der Intensivstation und erlitt wohl bleibende Gehirnschäden. Ein 28-jähriger Mann starb an den Folgen von Keuchhusten, weil er als Kind nicht geimpft worden war. Sie habe fast alle Krankheiten gesehen, die durch Impfungen zu verhindern gewesen wären, sagt Heap: "Wie könnte ich da nicht weiterkämpfen?"

Teil dieses Kampfes ist der Text, den sie vor zwei Jahren "frustriert und emotional", wie sie selbst sagt, schrieb. Eine Arzthelferin aus Colorado hat die Zeilen nun in ihrer Praxis in Colorado abfotografiert, wo sie als Mahnung an junge Eltern an der Wand hängen. Auf Facebook und Instagram wird der Text seitdem stark geteilt und diskutiert. Vielleicht kann er so einigen Kindern großes Leid ersparen. 

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(