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Entgiftung bei medikamentenbedingten Kopfschmerzen: Nimm keine!

Schmerzstillende Medikamente können genau das auslösen, was sie bekämpfen sollen - Schmerzen. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, gibt es nur ein Mittel: die Schmerzmittelpause.

Zählen Sie mit: Pillen sollten Sie nicht länger als zehn Tage hintereinander einnehmen

Zählen Sie mit: Pillen sollten Sie nicht länger als zehn Tage hintereinander einnehmen

Wenn Sie Schmerzen haben, können Sie ein Mittel dagegen einnehmen und die Pein wird verschwinden. Manche Menschen haben jedoch ein Problem: Trotz Tablette gehen die Qualen nicht weg, im Gegenteil, sie bleiben. Denn ihr Körper hat sich schon an die Substanzen gewöhnt. Weil die Betroffenen annehmen, die Dosis habe eben nicht gereicht, nehmen sie mehr Arznei. Mit der Folge, dass die Schmerzen sich wiederum steigern. Dieser Teufelskreis setzt sich bei manchen Kopfschmerzgeplagten fort, bis die Schmerzen zum Dauerproblem geworden sind: Sie leiden unter einem sogenannten Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch, weil sie die Schmerzmittel zu oft und zu lange eingenommen haben.

Dann kann nur ein Entzug helfen. Sie können zu Hause entgiften, ein Schmerztherapeut sollte Ihnen in diesem Fall aber beraten. Oder Sie können in eine Schmerzklinik gehen. Während der Pause werden alle Medikamente abrupt abgesetzt. Zu Beginn verschlimmern sich die Kopfschmerzen. Zusätzlich können auch Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Herzrasen und Angstzustände auftreten. Die Beschwerden erreichen am dritten oder vierten Tag ihren Höhepunkt und klingen dann langsam ab.

Ihr behandelnder Arzt kann die Entzugserscheinungen lindern: Kortison mildert die Beschwerden erheblich, spezielle Medikamente helfen gegen die Übelkeit. Bei heftigen psychischen Reaktionen setzen Ärzte sogenannte Neuroleptika ein.

Nach der Kur ist vor der Therapie

Nach etwa zwei bis sechs Wochen lassen die Dauerkopfschmerzen nach. Der ursprünglich vorhandene Kopfschmerz bleibt aber bestehen. Diesen sollten Sie behandeln lassen, weil Sie sonst möglicherweise wieder zu viele Schmerzmittel dagegen einnehmen. Das Risiko eines Rückfalls ist im ersten halben Jahr nach der Entgiftung am größten.

Sie sollten die ursprünglichen Beschwerden vor allem ohne Kopfschmerztabletten behandeln. Besser sind vorbeugende Dinge wie ein geregelter Tagesablauf mit ausreichend Pausen, Entspannungstechniken, Selbsthilfeprogramme oder Psychotherapien.

Wenn Sie wirklich Kopfschmerztabletten nehmen wollen, achten Sie darauf, höchstens zehn Tage im Monat von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen - egal, wie hoch Ihre Tagesdosis ist. Noch besser: Sie behandeln sich nicht selbst mit Medikamenten, sondern besprechen dies mit Ihrem Arzt.

Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?