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Medizin: US-Forscher halten Krebserkrankungen für Pech

Zuviel rauchen, zuviel Alkohol, schlechte Ernährung: Unser Lebenswandel gilt als Ursache für Krebs. US-Forscher rütteln nun daran. Sie glauben, Krebskranke hätten meist nur Pech - statistisch gesehen.

Ein ungesunder Lebenswandel, zum Beispiel Rauchen, kann Krebs verursachen. Möglicherweise spielen solche Faktoren insgesamt aber eine weniger wichtige Rolle als bisher angenommen.

Ein ungesunder Lebenswandel, zum Beispiel Rauchen, kann Krebs verursachen. Möglicherweise spielen solche Faktoren insgesamt aber eine weniger wichtige Rolle als bisher angenommen.

Wenn ein Mensch die niederschmetternde Diagnose Krebs bekommt, fragt er sich oft, woher die Erkrankung kommen und wie viel Anteil der eigene Lebenswandel daran haben könnte. "Habe ich zu viel geraucht oder zu viel getrunken? Habe ich zu viel Fleisch gegessen oder schädliche Dämpfe bei der Arbeit eingeatmet?" Das sind die Fragen, die Betroffene quälen. Wie sich jetzt zeigt, spielen diese Faktoren möglicherweise nur eine untergeordnete Rolle.

Denn Forscher der Johns Hopkins University in den USA wollen herausgefunden haben, dass der Lebenswandel der Krebspatienten einen wesentlich geringeren Anteil an der Entstehung von Krebszellen hat als bisher angenommen. Demnach haben die meisten Menschen, die an Krebs erkranken, schlichtweg Pech gehabt.

Wahrscheinlichkeit für Krebs

Krebsforscher Bert Vogelstein hat zusammen mit dem Bioinformatiker Christian Tomasetti ein mathematisches Modell erstellt, dass die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, berechnen soll.

Dabei geht es, grob zusammengefasst, um Zellteilung und das damit verbundene Risiko der Mutation einer Zelle. Bei Stammzellen ist aufgrund der höheren Lebensdauer der einzelnen Zellen der Studie zufolge ein deutlich größeres Mutationsrisiko vorhanden. Die Organe mit den meisten Stammzellen, und darunter die mit denen, die sich am häufigsten teilen, seien daher besonders stark krebsgefährdet.

Grundrisiko, ein Säugetier zu sein

Ihre Untersuchungen glichen die Wissenschaftler mit generellen Krebsstatistiken ab, und kamen so zu folgendem Ergebnis: Nur ein Drittel aller Krebserkrankungen sind auf den Lebenswandel der betroffenen Person zurückzuführen. Die restlichen Krebszellen würden sich zufällig bei der Zellteilung bilden.

Der an der Studie beteiligte Mathematiker Martin Nowak resümiert: "Hier greift das grundlegende Risiko, ein Säugetier zu sein, das aus Zellen besteht, die sich teilen müssen."

Für 22 von 31 Krebsarten konnten die Forscher einen direkten Zusammenhang zwischen der Häufigkeit an Krebserkrankungen und der Zellteilungsrate der betroffenen Organe nachweisen. An Dickdarmkrebs zu erkranken, sei demnach wahrscheinlicher als Krebs im Zwölffingerdarm zu bekommen.

Finn Rütten

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(