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Kommentar Nach Tod durch Masern: "Fallen Sie nicht auf Legenden herein."

Die Aufmerksamkeit für die Masernerkrankung wird immer dann groß, wenn etwas Spektakuläres passiert", sagt stern-Wissenschaftsexperte Christoph Koch. "Das ist jetzt wieder passiert: Eine 37-jährige Frau in Essen ist an der Infektionskrankheit gestorben. Nach Aussagen der Ärzte sehr schnell, trotz intensivmedizinischer Behandlung. Wie kann das sein? In dem Fall vermutlich, weil eine Impflücke aufgetreten ist. Aber selbst, wenn man im mittleren Lebensalter nicht mehr damit rechnet, von dieser Krankheit heimgesucht werden zu können, kann es auch dadurch verhindert werden, dass solche tragischen Fälle sich ereignen - indem wir uns alle impfen lassen. Das ist eigentlich das Ziel der Masernbekämpfunfgsstrategie, die international verfolgt wird." Trotzdem fallen immer wieder Menschen auf Legenden von Impfgegnern herein und denken auch nicht genug an andere, wenn es um Masern- und andere Impfungen geht. Warum das so gefährlich ist, erklärt Christoph Koch, Wissenschaftsexperte des stern.
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Eine 37 Jahre alte Frau ist in Essen an Masern gestorben. stern-Wissenschaftsexperte Christoph Koch erklärt, wie das wohl passieren konnte und warum es bei der Impfung nicht nur um einen selbst geht.

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