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Neue Studie Frustriert im Job? Das hat großen Einfluss auf Ihr Demenzrisiko

Sehen Sie im Video: Neue Studie – Frustrierende Jobs fördern Demenz.


Frustriert im Job? Gelangweilt und unterfordert?  Das könnte ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen haben.  Wer seinen Job als sinnlos empfindet, besitzt einer neuen wissenschaftlichen Auswertung zufolge ein erhöhtes Demenzrisiko. 
Ein internationales Forscheteam hat jetzt die Daten von mehr als 107.800 Männern und Frauen ausgewertet.  Die Forscher fanden heraus, dass Teilnehmer mit hoch anregenden Jobs ein niedrigeres Demenzrisiko besitzen als Teilnehmer mit einem Job, der eine niedrigere kognitive Stimulation mit sich bringt. 
Die Vergleichswerte sind so deutlich, dass die Forscher davon ausgehen, dass Menschen, die einen passiven Job ausführen, in dem sie nicht kognitiv gefordert werden, ein 1,5 Mal so hohes Risiko hätten an Demenz zu erkranken wie die Vergleichsgruppe von Menschen, die aktive Jobs mit anspruchsvollen Aufgaben und einem großen Entscheidungsspielraum ausführten. 
Den Grund für das erhöhte Demenzrisiko vermuten die Wissenschaftler in der Produktion bestimmter Proteine im Gehirn. Ein angeregtes Gehirn weise eine niedrigere Konzentration von drei Proteinen auf, die im Verdacht stehen, Hirnzellen daran zu hindern, neue Verbindungen zu knüpfen. 
Und wenn diese Verbindungen nicht hergestellt würden, könne die Entstehung von Demenz erheblich begünstigt werden.
Da lohnt es sich wohl im Namen der geistigen Gesundheit frühzeitig über die Wahl eines herausfordernden Jobs nachzudenken. 
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Frustriert im Job? Das könnte ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen haben. Wer seinen Job als sinnlos empfindet, besitzt einer neuen wissenschaftlichen Auswertung zufolge ein erhöhtes Demenzrisiko.

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