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Neuer stern.de-Ratgeber Sexualität Alles über die schönste Sache der Welt

Warum zwei Menschen sich füreinander entscheiden, ist für Forscher bis heute ein Rätsel
Warum zwei Menschen sich füreinander entscheiden, ist für Forscher bis heute ein Rätsel
© Colourbox
Warum finden sich zwei Menschen attraktiv? Was passiert in Kopf und Körper, wenn sie sich vereinen? Und was tun, wenn es im Bett mal nicht klappt? Antworten gibt der neue stern.de-Ratgeber Sexualität.
Von Sonja Popovic

Es passiert jeden Tag. Er trifft sie oder sie trifft ihn, und manchmal trifft auch er ihn oder sie trifft sie, aber im Grunde ist das Phänomen immer dasselbe: Eine Person fühlt sich zu einer anderen hingezogen. Beruht das auf Gegenseitigkeit, verlieben sich beide vielleicht ineinander - und landen früher oder später im Bett. Womit wir beim Thema wären.

Die Sexualität gehört zum Menschen, in all ihren Ausprägungen. Genau genommen gäb’s uns nicht ohne Sexualität, deren Hauptfunktion lange Zeit die Fortpflanzung war. Nun ist es noch immer so, dass die meisten Menschen auf natürlichem Wege gezeugt werden, dennoch steht heute weniger die Arterhaltung im Vordergrund, als der Spaß, der Rausch, die Erfüllung - eine Errungenschaft der vergangenen Jahrzehnte und nicht zuletzt der Entwicklung der Pille zu verdanken.

Dabei ist sie längst nicht das einzige Verhütungsmittel. Im neuen stern.de-Ratgeber finden Sie umfassende Informationen zu diesem Thema. Wer sich vor sexuell übertragbaren Krankheitserregern wie HIV schützen will, hat zwar nach wie vor nur eine Option: das Kondom. Daneben können Frauen aber zwischen einer Reihe von Alternativen jenseits der klassischen Pille wählen, sowohl zwischen hormonellen als auch nicht hormonellen Methoden, von denen einige nur wenig bekannt sind. Wenn Sie sich informiert haben, sollten Sie auf jeden Fall noch einmal den Arzt besuchen, denn welche Methode sich am besten für Sie eignet, hängt unter anderem von Ihrem Alter und Ihren Lebensumständen ab.

Aufklärung bringt Entspannung ins Schlafzimmer

Jeden Tag werden wir auf die eine oder andere Weise mit Sex konfrontiert: auf Bildern, in den Medien, auf Plakaten, im Kino. Aber was wissen wir eigentlich wirklich darüber? Erstaunlich ist, wie vieles nicht bekannt ist, auch über die eigenen Geschlechtsorgane. Viele Menschen, Frauen wie Männer, sind zum Beispiel nicht in der Lage, den Unterschied zwischen Vulva und Vagina zu erklären - geschweige denn, dies anatomisch korrekt zu zeichnen. Beim Penis ist das in der Regel kein Problem. Aber wer kann schon seine sechs inneren Geschlechtsorgane aufzählen.

Die Unwissenheit reicht sogar noch viel weiter, trotz des medialen Dauerfeuers in Sachen Sex. Daraus entsteht viel Unsicherheit und Scham - die unnötig wäre, wenn man etwas besser darüber Bescheid wüsste, was beim Sex eigentlich im Körper und im Gehirn passiert, welche Rolle etwa die Hormone spielen oder bestimmte Botenstoffe. Noch immer halten sich Mythen wie jener über den "besseren" weiblichen Orgasmus. Und nicht jeder weiß, dass nicht nur Männer beim Höhepunkt Flüssigkeit loswerden können, sondern Frauen auch. Wer aufgeklärt ist, kann sich entspannen, und wer entspannt ist, hat besseren Sex. Eigentlich ganz einfach.

Neben diesen Grundlagen finden Sie im neuen stern.de-Ratgeber auch Informationen über eher schwierige, oft tabuisierte Themen. Manchen macht es zu schaffen, dass sie keine Lust auf Sex haben, andere kommen damit ganz gut zurecht. Einige Männer leiden darunter, dass ihr bestes Stück seinen Dienst verweigert oder dass der Spaß schon nach wenigen Sekunden vorbei ist, was auf Dauer frustrierend sein kann, für beide.

Doch auch die Frau kann sehr unglücklich sein, wenn sie gar nicht richtig in Fahrt oder nicht zum Höhepunkt kommen kann. Viele Betroffene schweigen und verdrängen, weil ihnen diese Dinge peinlich sind. Selbst wenn es zunächst noch so viel Überwindung kostet: Anders kommen sie oft nicht raus aus dem Teufelskreis zwischen Versagensangst und Leistungsdruck. Wer sein Problem erst einmal anpackt, erlebt nicht selten große Erleichterung, zumal manchmal körperliche Ursachen für eine Störung vorliegen, die sich behandeln lassen. Im Ratgeber Sexualität erfahren Sie, an wen Sie sich wenden können, wenn der Hausarzt oder Gynäkologe einmal nicht weiterhelfen kann - denn oft ist in einer normalen Sprechstunde kaum Zeit für die erforderliche Untersuchung.

Wo die Liebe hinfällt und wie sie sich verändert

Liebe und Sexualität werden in jedem Lebensabschnitt anders erlebt, daher widmen sich einige Texte des neuen Ratgebers auch diesem Komplex - vom ersten Mal über Sex in der Schwangerschaft bis hin zum Alter.

Oft stellt sich die Frage: Was ist eigentlich normal und was nicht? So genau kann das heute keiner sagen und abgrenzen. Ob Mann und Frau, Mann und Mann, Frau und Frau oder eine Vorliebe für beide Geschlechter - erlaubt ist, was gefällt, so lange es nicht jemand anderem schadet. Der neue stern.de-Ratgeber will einen Überblick über alle Spielarten der Liebe liefern und beleuchtet auch Randthemen wie Intersexualität und Transsexualität oder die Neigung zu Macht- und Gewaltinszenierungen.

Für den Ratgeber Sexualität standen der stern.de-Gesundheitsredaktion zahlreiche Experten zur Seite. Die finden Sie ebenso wie Verbände, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen unter der Rubrik hilfreiche Adressen. Wer sich darüber hinaus für Kurioses interessiert und etwa wissen möchte, welche Tiere sich ohne Sex fortpflanzen können oder welche Potenzmittel in der Vergangenheit en vogue waren, wird ebenfalls fündig. In verschiedenen Tests können Sie dann Ihr Wissen unter Beweis stellen.


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