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Liveblog: "Pandemie schreitet weiter voran" – mehr als 10.000 Coronavirus-Tote in Frankreich

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Weltweit haben sich mehr als 1,3 Millionen Menschen damit angesteckt. In Deutschland sind gut 103.375 Menschen infiziert und 1810 gestorben. Alle Nachrichten zur Coronakrise in unserem Liveblog.

Was über das Coronavirus bekannt ist - und was nicht

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weltweit weiter an. Nach jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind in Deutschland  103.375 offiziell registriert worden. Die Zahl der Todesfälle wird mit 1810 beziffert (Stand: 7. April). Das Robert-Koch-Institut gibt 99.225 Infizierte und 1607 Todesfälle an.

Die Kontaktsperren und öffentlichen Einschränkungen im Kampf gegen das Virus werden in Deutschland noch mindestens bis zum 19. April gelten. Was danach geschieht, ist offen. 

Unterdessen ist die Pandemie in den USA weiter auf dem Vormarsch. Inzwischen sind im ganzen Land laut Johns-Hopkins-Universität 368.241 Menschen mit dem Virus infiziert, die Zahl der Todesfälle ist nach aktuellen Zahlen auf weit über 10.000 gestiegen.

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • "Pandemie schreitet weiter voran" – mehr als 10.000 Coronavirus-Tote in Frankreich (20.25 Uhr)
  • Lufthansa beschließt Aus von Germanwings (17.13 Uhr)
  • Laschet: Reden bald über Wiedereröffnung der Schulen (14.22 Uhr)
  • Gesundheitsminister Spahn informiert über Corona-Lage in Baden-Württemberg (12.30 Uhr) 
  • RKI: "Corona-Datenspende-App" soll Verbreitung bestimmter Symptome erfassen (10.10 Uhr)
  • China meldet erstmals keine neuen Toten (8.23 Uhr)
  • Deutsche durch Corona kaum im Sorge (8.18 Uhr)

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

DPA / AFP

Coronavirus: Liveblog vom 7.4.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Ein Frachtflugzeug der Lufthansa hat acht Millionen Schutzmasken aus China nach Deutschland gebracht. Die Boeing 777F landete am Nachmittag in München, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Die Maschine war demnach am Montag in Shanghai gestartet und nach einem Zwischenstopp in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul weiter nach München geflogen. Die Masken waren in 4000 Kartons verpackt. Die Ladung hatte ein Gesamtgewicht von 26 Tonnen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die US-Regierung empfiehlt ihren Bürgern wegen der Coronavirus-Pandemie, beim Verlassen der Wohnung Mund und Nase zu bedecken. Verpflichtend sei dies nicht, betonte US-Präsident Donald Trump in Washington. Auch Schals würden schon helfen; medizinische Schutzmasken sollten dem Fachpersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorbehalten bleiben.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Der wegen seiner Coronavirus-Infektion auf die Intensivstation verlegte britische Regierungschef Boris Johnson ist nach Angaben seines Sprechers in stabiler Verfassung. "Der Gesundheitszustand des Premierministers ist stabil und er bleibt zur genauen Beobachtung auf der Intensivstation", erklärte sein Sprecher. Johnson sei "in guter Stimmung". Zuvor hatte der Sprecher mitgeteilt, dass Johnson wegen seiner Covid-19-Erkrankung mit Sauerstoff versorgt werde. Er benötige aber kein Beatmungsgerät, sondern bekomme eine "Standard-Sauerstoffbehandlung". Johnson atme "ohne weitere Unterstützung".

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 80.000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg weltweit auf rund 1,4 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorging. In Italien starben demnach mehr als 17 000 Corona-Infizierte, in Spanien rund 13.900, in den USA mehr als 12.000 und in Frankreich mehr als 10.000.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Formel 1 kann wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant Mitte Juni in Kanada fahren. Die Veranstalter des für den 14. Juni angesetzten Rennens in Montréal gaben am Dienstag die Verschiebung des Grand Prix auf unbestimmte Zeit bekannt. Damit kann auch das neunte der ursprünglich 22 Rennen dieser Saison nicht wie vorgesehen stattfinden.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Nach Einschätzung von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet könnten in der Corona-Krise bei einer stufenweisen Rückkehr zur Normalität möglicherweise zunächst kleinere Läden wieder öffnen. "In den Bäckereien wird zum Beispiel der Mindestabstand zwischen den Kunden nach meiner Wahrnehmung fast überall eingehalten", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Deswegen könnte eine Option sein, zunächst die kleinen Läden, in denen sich nicht viele Menschen gleichzeitig aufhalten, wieder zu öffnen." Bei der Wiederöffnung der Gastronomie könnte es ebenfalls ein Kriterium sein, "wie gut der Schutz der Gäste und Mitarbeiter vor Ansteckung gewährleistet werden kann".

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Zahl der Coronavirus-Toten in Frankreich hat die Schwelle von 10.000 überschritten. Wie die Gesundheitsbehörden in Paris mitteilten, wurden mittlerweile 7091 Todesfälle in Krankenhäusern und 3237 weitere in Altenheimen registriert. In den vergangenen 24 Stunden starben demnach 597 weitere Krankenhauspatienten an der Lungenkrankheit Covid-19. Die Pandemie "schreitet weiter voran", sagte der Generaldirektor für Gesundheit, Jérôme Salomon.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Korruption zu Corona-Zeiten: Der bulgarische Konsul in Den Haag ist wegen einer nicht rechtmäßig abverlangten "Coronavirus-Gebühr" entlassen worden. Der Diplomat habe verlangt, dass Besucher des Konsulats aus den Niederlanden sowie aus anderen Staaten ein von ihm wegen der Corona-Pandemie erfundenes Eintrittsgeld für das Konsulat in Höhe von zehn Euro pro Person zahlten. Bulgaren habe er zum halben Preis eingelassen, teilte das Außenministerium in Sofia am Dienstag mit. Diese Praxis sei völlig unvereinbar mit dem bulgarischen diplomatischen Dienst, erläutert das Ministerium. Gegen den Konsul wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die EU will Afrika und andere Regionen in der Welt im Kampf gegen das Coronavirus mit 15 Milliarden Euro unterstützen. "Afrika und unsere Nachbarschaft könnten in wenigen Wochen vor den gleichen enormen Herausforderungen stehen wie wir in Europa heute", sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einem Video auf Twitter. "Sie brauchen unsere Hilfe, um die Ausbreitung des Virus wirksam einzudämmen so wie wir in dieser Krise Hilfe brauchten."

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Trotz der Proteste der Spitzenvereine will der niederländische Fußballverband den Spielbetrieb der Profiligen im
    Juni wieder aufnehmen.
    Das teilte der KNVB nach einer Videokonferenz mit den Clubs mit, wie das niederländische Fernsehen berichtete. Wenn die Gesundheitsbehörden und die Regierung zustimmen, soll von Mitte Juni an wieder Fußball gespielt werden – allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Publikum

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Im Kampf gegen das Coronavirus wollen die EU-Staaten ihre wissenschaftliche Expertise stärker bündeln. In den kommenden Wochen soll eine Arbeitsgruppe aus hochrangigen Experten eingesetzt werden, die von den EU-Staaten und der EU-Kommission benannt werden, wie Bundesbildungsministerin Anja Karliczek vor einer Videoschalte mit ihren EU-Kollegen sagte. "Sie sollen uns zu möglichen weiteren Initiativen im Bereich von Forschung und Innovation auf mittel- und langfristige Sicht beraten." Die Arbeitsgruppe sei Teil eines Aktionsplans, den EU-Kommission und EU-Staaten in den vergangenen zwei Wochen erarbeitet hätten. Die Minister wollten am Dienstag über den Plan beraten.

  • Thomas Krause
    • Thomas Krause

    Die Qualifikation für die um ein Jahr verschobenen Olympischen Spiele in Tokio läuft bis zum 29. Juni 2021. Diese neue Frist teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit. Ursache für die Verlängerung ist die weltweite Corona-Pandemie. Die meisten Athleten können derzeit nur eingeschränkt trainieren, Qualifikations-Wettkämpfe sind überhaupt nicht möglich.

    Die internationalen olympischen Sommersport-Verbände können eigene Fristen für die Qualifikation bestimmen, sofern sie vor dem vom IOC verkündeten Datum liegen. Der Zeitraum für die endgültige Einreichung der nominierten Sportler endet am 5. Juli 2021. Die Überarbeitung der Qualifikationssysteme werde so schnell wie möglich abgeschlossen, teilte das IOC mit, um den Athleten und den Nationalen Olympischen Komitees Sicherheit zu geben.

  • Thomas Krause
    • Thomas Krause

    In der Türkei meldet das Gesundheitsministerium 3892 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. Die Totenzahl steigt demnach um 76 auf 725.

  • Thomas Krause
    • Thomas Krause

    Aus Italien werden 604 neue Todesfälle gemeldet, die geringste Zunahme seit dem 13. März. Auch die Zahl der neuen bekannten Infektionen fiel und lag dem Katastrophenschutzamt zufolge bei 3039. Insgesamt sind damit 17.127 Tote und 135.586 Infizierte gemeldet.

  • Thomas Krause
    • Thomas Krause

    Die kolumbianische Sängerin Shakira hat den Bewohnern ihrer Heimatstadt Barranquilla für ihr Verhalten in der Corona-Krise gedankt. Mit Blick darauf, dass viele nun zuhause blieben, schrieb sie auf Twitter: "So schützt ihr weiter die Risikogruppen." Die 43-Jährige hatte den Geburtstag der Hafenstadt zum Anlass genommen, um ihr zur Gründung vor 207 Jahren zu gratulieren.

    Shakira wurde in Barranquilla an der kolumbianischen Karibikküste geboren und wuchs dort auf, bevor sie mit 17 in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá und dann weiter in die Vereinigten Staaten nach Florida zog, um ihre Karriere voranzutreiben. Heute lebt sie in Barcelona, ist Kolumbien aber immer noch verbunden.

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