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News zum Coronavirus: Großbritannien: Fünfjähriges Kind stirbt nach Corona-Infektion

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. In Deutschland sind knapp 92.000 Menschen infiziert, fast 1300 gestorben. Alle Nachrichten zur Corona-Krise in unserem Liveblog.

Coronakrise: "Wir kämen vom Regen in die Traufe": Merkel warnt vor falschen Hoffnungen

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weltweit weiter an. Nach jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind 1.100.283 offiziell registriert worden. Die Zahl der Todesfälle wird mit 58.929 beziffert (Stand: 4. April).

Bund und Länder haben beschlossen, dass die bereits geltenden und weitgehenden Kontaktsperren im Kampf gegen das Virus auch über Ostern hinaus gelten sollen. In Deutschland gibt es laut der Johns-Hopkins-Universität bis zum Samstagmorgen 91.159 bestätigte Infektionsfälle. 

Unterdessen sind die USA das Epizentrum der Pandemie. Inzwischen sind im ganzen Land fast 277.965 mit dem Virus infiziert, die Zahl der Todesfälle ist nach aktuellen Zahlen allein in New York auf 1867 gestiegen.

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Fünfjähriges Kind stirbt in Großbritannien nach Corona-Infektion (17.42 Uhr)
  • Hoffnung in Spanien: Zahl der Corona-Toten zum zweiten Mal in Folge gesunken (13.14 Uhr)
  • Weltweit nun mehr als 1,1 Millionen Infizierte – Deutschland meldet knapp 92.000 (10.23 Uhr)
  • USA melden mehr als 1000 Corona-Tote in nur 24 Stunden (8.48 Uhr)
  • Trump will an Termin für Präsidentschaftswahl nicht rütteln (8.42 Uhr)
  • US-Regierung empfiehlt Bürgern Tragen von Masken (8.35 Uhr)

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

mik / DPA / AFP

Alle Nachrichten zum Coronavirus

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble stößt mit seinem Vorschlag, das Grundgesetz zu ändern, um die Handlungsfähigkeit des Parlaments auch während der Corona-Krise sicherzustellen, auf breiten Widerstand in den Bundestagsfraktionen. Der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, sagte der "Süddeutschen Zeitung": "In Krisenzeiten das Grundgesetz verändern zu wollen, verbietet sich - die Linke wird das nicht unterstützen." Das Parlament sei handlungsfähig, die demokratische Opposition zeige "sich außerordentlich kompromissbereit und wir sollten die Bevölkerung nicht zusätzlich mit solchen Diskussionen verunsichern - was sollen da Ärztinnen oder Pfleger denken? "

    Ähnlich äußerte sich die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Britta Haßelmann. "Ich bin irritiert, dass wir wieder mit Vorschlägen zu Verfassungsänderungen konfrontiert sind - Krisenzeiten sind nicht die Zeit, so etwas Weitreichendes mal kurzerhand auf den Weg bringen zu wollen", sagte Haßelmann der Zeitung. Außerdem habe "die letzte Sitzungswoche gezeigt, dass das Parlament arbeitsfähig ist".

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Unterstützung für Euroländer, die die Coronavirus-Krise stark zu spüren bekommen, sollte nach Einschätzung von EZB-Direktorin Isabel Schnabel auf europäischer Ebene erfolgen. Das sei nicht nur eine Frage europäischer Solidarität, sondern ergebe auch Sinn von einem ökonomischen Standpunkt aus, sagt Schnabel der griechischen Zeitung "To Vima". Die Emission von einmaligen Coronabonds sei eine Möglichkeit. Es gebe auch andere Instrumente, die genutzt werden könnten. Dazu zählten der EU-Rettungsfonds oder Maßnahmen, die den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) oder die Europäische Investitionsbank einbezögen.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Eine 34-jährige Kroatin aus der Ortschaft Vrbovec bei Zagreb hat ihren Bekanntenkreis und auch Freunde und Arbeitskollegen nach Medienberichten mit ihrer angeblichen Infektion mit dem Coronavirus in Angst und Schrecken versetzt. Zudem habe sie auch über soziale Medien die Nachricht von ihrer vermeintlichen Erkrankung verbreitet, berichtete am Samstag unter anderem die Zeitung "Vecernji List". Arbeitskollegen erstatteten Anzeige, die Frau bekam zunächst Besuch vom Gesundheitsamt, das ihr nach einem Test beste Gesundheit attestierte. Die Frau sehe nun einem Strafverfahren wegen der Verbreitung falscher Behauptungen und Störung der öffentlichen Ruhe entgegen, hieß es.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    In Italien sind erstmals seit neun Tagen innerhalb von 24 Stunden weniger als 700 Menschen an den Folgen des neuartigen Coronavirus gestorben. Am Samstag zählte der Zivilschutz 681 neue Opfer der Lungenkrankheit Covid-19. Insgesamt hat das Land nun 15.362 Tote zu beklagen. "Unser Kampf gegen das Coronavirus geht unvermittelt weiter", sagte der zuständige Regierungskommissar Domenico Arcuri und warnte: "Aber wir sollten vermeiden zu glauben, dass wir gewinnen, dass wir unseren Gegner in die Enge getrieben haben."

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    In Frankreich ist die Zahl der Infizierten auf 68.605 von 64.338 gestiegen. Das teilt der Leiter der Gesundheitsämter Jerome Salomon mit. In den vergangenen 24 Stunden seien 441 Menschen am Coronavirus gestorben. Am Vortag hatten die Behörden 588 Todesfälle gemeldet.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Nach Einschätzung von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) ist der Höhepunkt der Krise in der Corona-Pandamie in Deutschland noch nicht erreicht. In einem vorab veröffentlichten Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er, die Aufgabe der Regierung sei es, "uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten. Die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns." Nach Ansicht Brauns ist der Maßstab für die Fortsetzung oder Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche "dass sich in gleichen Zeitabständen weniger Menschen infizieren". Vor Beginn der jetzigen Einschränkungen habe es eine "Verdoppelung alle drei Tage" gegeben. Um aber das Gesundheitswesen nicht zu überfordern, müsse man Verdopplungszeiten von deutlich über zehn Tagen haben. "Wahrscheinlich sogar eher zwölf oder vierzehn Tage". Zugleich müsse man abwägen, "wie schnell es uns gelingt, zusätzliche Krankenhaus- und Intensivbetten zu schaffen und die Kontaktnachverfolgung zu verbessern".

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Dubai kündigt im Kampf gegen das Coronavirus eine zweiwöchige Ausgangsbeschränkung an. Die Maßnahme gelte ab Samstag, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf die zuständigen Behörden. In den 14 Tagen solle das Emirat desifiziert werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. In Dubai sind nach offiziellen Angaben 1505 Menschen mit dem Virus infiziert.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    In Kanada erhöht sich die Zahl der Coronavirus-Infizierten auf 12.924 von 11.747 am Vortag. Die Zahl der Toten sei auf 214 von 152 gestiegen, berichten die Gesundheitsbehörden.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Nach einem zweiten Rückflug für gestrandete Reisende in Pakistan warten immer noch Menschen auf einen Flug zurück nach Deutschland. Man suche nach Wegen, um die verbliebenen Deutschen zurück zu bringen, twitterte der deutsche Botschafter Bernhard Schlagheck am späten Samstagabend (Ortszeit). Ein Flug mit 361 Deutschen sowie Passagieren aus anderen europäischen Staaten sei von Pakistans Hauptstadt Islamabad über Doha nach Frankfurt (Main) auf dem Weg, schrieb Schlagheck weiter.

  • Carsten Heidböhmer
    • Carsten Heidböhmer

    Mal was Erfreuliches: Trotz des frühlingshaften Wetters mit viel Sonne und Wärme haben sich die meisten Menschen in Deutschland am Samstag an die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie gehalten. Das berichtete zum Beispiel die Polizei aus den Küstenländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Verstöße waren eher die Ausnahme.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Die Zahl der Toten in Italien ist gestiegen. Das Katastrophenschutzministerium meldet 681 neues Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Insgesamt seien nun 15.362 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen stieg um 4805 auf 124.632.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    In der Corona-Krise steuert New York nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo auf den Gipfelpunkt zu. AufBasis verschiedener Projektionen erwarte er dies in etwa einer Woche, sagte er am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. "Mir wäre lieber, der Gipfelpunkt wäre morgen. Ich will, dass das alles vorbei ist."

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Wie die staatliche Gesundheitsbehörde mitteilt, ist in Großbritannien ist ein fünfjähriges Kind nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Bisher war das jüngste Todesopfer in Großbritannien ein 13-jähriger Jugendlicher. Nach Angaben der Behörde habe die Familie des Kindes darum gebeten, keine weiteren Einzelheiten bekannt zu geben.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Champions-League-Sieger FC Liverpool schickt zahlreiche Mitarbeiter während der Corona-Krise in Zwangsurlaub und erntet dafür sogar intern Kritik. Der Club um Coach Jürgen Klopp nutzt dabei ein Programm der Regierung zur Rettung von Arbeitsplätzen, indem 80 Prozent der Löhne vom Staat übernommen werden. Den Rest steuert der Club bei, damit die Angestellten keine finanziellen Nachteile erleiden. Zuvor hatten bereits die Ligarivalen Tottenham Hotspur, Norwich City, Newcastle United und AFC Bournemouth ähnlich verfahren.

    Ein anonym bleibender Mitarbeiter von Liverpool hat dafür wenig Verständnis. "Der Club bezeichnet die Mitarbeiter als Familie. Ich fühle mich nicht wie ein Familienmitglied. Warum nutzt ein Club, der mehr als 100 Millionen Pfund umsetzt, ein Regierungsprogramm für seine Mitarbeiter, wenn andere Unternehmen es mehr brauchen?", sagte er der BBC.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo verzichtet in der Corona-Krise auf den Friseur-Besuch und lässt sich die Haare stattdessen zu Hause schneiden. Der 35 Jahre alte Portugiese - sonst für seine Eitelkeit bekannt - veröffentlichte am Samstag ein Video von dem Haarschnitt auf Instagram und schrieb dazu: "Bleib zu Hause und bleib stilvoll". Innerhalb weniger Stunden wurde das Video mehr als 18 Millionen Mal aufgerufen und tausendfach kommentiert.

    Der Profi von Juventus Turin hält sich wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit auf seiner Heimatinsel Madeira auf. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Georgina Rodriguez und seinen vier Kindern will er auf der portugiesischen Insel bleiben, bis die Epidemie vorbei ist.

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