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News zum Coronavirus: Klinikum Wolfsburg nimmt keine Patienten mehr auf

In Deutschland steigt die Zahl der Corona-Infizierten weiter. Im öffentlichen Leben gelten strenge Beschränkungen. Die Diskussion, wie lange das andauern kann, nimmt Fahrt auf. Alle Entwicklungen des Tages zum Nachlesen.

Coronavirus: Spanien schränkt Bewegungsfreiheit weiter ein

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Die USA entwickeln sich zum neuen Epizentrum der Pandemie, in Italien und Spanien ist die Situation nach wie vor dramatisch. In Deutschland sind bislang mehr als 58.000 Infektionen registriert, so die Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in den USA. 

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 11.400 sowie Bayern mit mehr als 12.800, so das Robert-Koch-Institut. Die Zahl der Sars-CoV-2 Infizierten, die an Covid-19 verstorben sind, kletterte den Angaben der Johns-Hopkins-Universität zufolge bundesweit mittlerweile auf 455. 

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

Die wichtigsten Meldungen des Tages im Überblick:

  • Klinikum Wolfsburg verfügt Aufnahme-Stopp (20.44 Uhr)
  • US-Experte Fauci erwartet 100.000 bis 200.000 Corona-Tote in den USA (16.56 Uhr)
  • Mehr als 800 neue Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden in Spanien (12.55 Uhr)
  • Coronavirus breitet sich in Moskau rasant aus (11.33 Uhr)
  • Hamburger Spediteure befürchten Containerstau (10.01 Uhr)
  • Mit Coronavirus infiziertes Baby stirbt in Illinois (08.48 Uhr)
  • Scholz: Corona-Prämien für Arbeitnehmer bis 1500 Euro steuerfrei (08.47 Uhr)

Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Liveblog

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Liebe Leserinnen und Leser des stern, wieder ist ein Tag im Corona-Ausnahmezustand vorüber. Wir verabschieden uns für heute von Ihnen. Alles Wichtige zum Thema an diesem Tag finden hier in unserem Blog. Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen Abend und bleiben Sie gesund!

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Weil sie wohl nicht in Zwangsquarantäne wollten, sind in der Ukraine Passagiere aus einem Flughafenterminal der Hauptstadt Kiew geflohen. Die aus Thailand mit einem Sonderflug auf dem Fluhafen Kiew-Boryspil eingetroffenen Ukrainer sollten für zwei Wochen in Hotels - und das auch noch selbst zahlen, wie örtliche Medien am Sonntag berichteten. Über den Verbleib der Menschen war zunächst zwangsweise Beobachtung aller Heimkehrer angekündigt.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    In Frankreich sind inzwischen mehr als 2600 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden seien 292 weitere Todesopfer verzeichnet worden, teilte der Generaldirektor im Gesundheitsministerium, Jérôme Salomon, am Sonntagabend mit. Insgesamt seien somit 2606 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus ist ein 13. Bewohner nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus gestorben. Das teilte das Landratsamt Würzburg am Sonntagabend mit. Der 80 Jahre alte und schwer vorerkrankte Mann sei am Wochenende verstorben. In der Region Würzburg sind damit 14 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben, 13 davon waren im Seniorenheim St. Nikolaus wohnhaft. Am Freitagabend starb ein 57-Jähriger in einem Würzburger Seniorenzentrum der AWO.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die führende US-Demokratin Nancy Pelosi hat Präsident Donald Trump in der Corona-Krise schwere Vorwürfe gemacht. "Sein Leugnen am Anfang war tödlich", sagte die Sprecherin des Repräsentantenhauses am Sonntag im TV-Sender CNN. Die Oppositionspolitikerin warnte davor, wieder in den Normalbetrieb zurückzukehren, und mahnte, dass alles getan werden müsse, um weitere Tote zu verhindern. "Während der Präsident herumtrödelt, sterben Menschen. Wir müssen einfach jede Vorsichtsmaßnahme ergreifen."

    Die USA sind mittlerweile das Land mit den meisten nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen weltweit: die Johns-Hopkins-Universität verzeichnete mehr als 125.000. Mehr als 2200 Menschen starben demnach bereits. Die Lage im Bundesstaat New York ist besonders besorgniserregend. Allerdings breitet sich das Virus auch in Großstädten wie Chicago und New Orleans rasant aus. Trump hatte das Virus noch bis vor einem Monat als einen Scherz abgetan, der den USA nichts anhaben könne.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Das Klinikum Wolfsburg nimmt aufgrund von Corona-Infektionsfällen unter den Mitarbeitern keine neuen Patienten mehr auf. Diese werden auf umliegende Krankenhäuser verteilt, wie die Stadt am Sonntagabend mitteilte. Zudem seien ab sofort keine Besuche mehr erlaubt, "auch nicht die bisherigen Ausnahmen". Die Stadt hat stark mit der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen - in einem Wolfsburger Alters- und Pflegeheim sind insgesamt 15 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die Dauer der Kontaktbeschränkungen zur Abwehr des Coronavirus richtet sich nach den Worten von Kanzleramtsminister Helge Braun nach der Tragfähigkeit des Gesundheitssystems. Dieses dürfe nicht überfordert werden, erklärte der CDU-Politiker am Sonntagabend im ZDF. "Der essenziellste Maßstab ist wirklich, dass jeder, der bei uns so krank wird, dass er eine stationäre Behandlung braucht, die auch gut bekommt."

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio schlägt angesichts knapp werdender medizinischer Ausrüstung in der
    Corona-Krise Alarm.
    Er könnte den reibungslosen Betrieb der Krankenhäuser nur für eine Woche garantieren, sagte er am Sonntag dem TV-Sender CNN. Dabei gehe es nicht nur um Masken, Schutzkleidung und dringend benötigte Beatmungsgeräte, sondern auch um medizinisches Personal. Die Ärzte und Pfleger könnten im jetzigen Tempo nicht über Wochen weiterarbeiten und bräuchten Unterstützung. "Hier in New York fühlt es sich wortwörtlich an wie zu Kriegszeiten", sagte de Blasio.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Im Kampf gegen das Coronavirus verhängt die russische Hauptstadt Moskau eine Ausgangssperre. Von diesem Montag an dürfe man die Wohnung nur unter bestimmten Umständen verlassen, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin am Sonntagabend mit. Darunter fallen demnach der Weg zur Arbeit, zum Supermarkt, zur Apotheke und zum nächst gelegenen Müllcontainer. Auch Haustiere dürften nur in einem
    kleinen Radius um die eigene Wohnung herum ausgeführt werden.

    Die Moskauer dürften sich "nicht mehr ohne Grund in der Stadt bewegen", meinte der Bürgermeister. Bislang gab es eine Ausgangssperre für Menschen im Alter von über 65 Jahren.

  • Tim Schulze
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    Inmitten der sich verschärfenden Corona-Krise in New York hat der Bundesstaat fast die Zahl von 1000 Toten erreicht. Im Vergleich zum Vortag seien 237 neue Todesopfer hinzugekommen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag. Damit seien in New York nun 965 Menschen an der Krankheit gestorben. Die bekannten Fälle kletterten unterdessen auf mehr als 59.500 - mehr als die Hälfte davon kommen aus der Millionenmetropole New York City. Cuomo lobte das hohe Aufkommen von freiwilligen Helfern - es hätten sich mehr als 76.000 Menschen für die Unterstützung der medizinischen Dienste der Stadt gemeldet.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Der schweizerische Pharmakonzern Novartis setzt bei der Suche nach einem Heilmittel gegen das Coronavirus große Hoffnungen in das Malariamittel Hydroxychloroquin. "Präklinische Studien mit Tieren sowie erste Daten aus klinischen Studien zeigen, dass es das Coronavirus tötet", sagte Novartis-Chef Vasant Narasimhan der "SonntagsZeitung". Derzeit würden in Europa und den USA Patientinnen und Patienten für klinische Studien gesucht und in Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden in den USA und der Schweiz eine Zulassung per Eilverfahren geprüft.

  • Tim Schulze
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    Die Zahl der Todesopfer durch Covid-19 ist in der Türkei auf 131 gestiegen. An einem Tag seien 23 Menschen gestorben, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag auf Twitter mit. Zudem seien 1815 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, damit steigt die Gesamtzahl der offiziell erfassten Infizierten auf 9217. In 24 Stunden seien rund 10.000 Tests durchgeführt worden, schrieb Koca.

  • Tim Schulze
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    Eine Woche nach Bekanntgabe der ersten Coronavirus-Infektion in Syrien hat das Bürgerkriegsland den ersten
    Todesfall im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit gemeldet.
    Eine Frau sei unmittelbar nach Einlieferung ins Krankenhaus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Ein Test dort habe ergeben, dass sie sich mit Sars-CoV-2 infiziert habe. Wo genau sie starb, teilte das Ministerium nicht mit.

  • Tim Schulze
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    Die Berliner Universitätsklinik Charité hat Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten gemahnt, beim Auftreten von Symptomen den Notruf zu wählen oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Seit Beginn der Corona-Krise sei die Zahl dieser Patienten deutlich zurückgegangen, teilte die Charité am Sonntag in Berlin mit. Dies gelte offensichtlich bundesweit. Die Klinik befürchtet, dass der Grund dafür Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus sei.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat Ernsthaftigkeit in der Coronavirus-Krise angemahnt. US-Präsident Donald Trump müsse die persönlichen Angriffen auf Leute, die anderer Meinung als er seien, beenden und auf die Wissenschaftler hören, sagte Biden am Sonntag dem Sender NBC News. "Lasst uns aufhören, kindisch zu sein, und konzentrieren wir uns auf das Problem."

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