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Ausgerechnet in der Erkältungszeit Rückruf: Warum dieser Hustensaft lebensgefährlich ist

Eine Packung des Tetesept Hustensafts alkohol- und zuckerfrei 2,33g/100ml Flüssigkeit Größe 140 Gramm
Bei der Abfüllung einer Charge des Hustensafts von Tetesept kann es zu Problemen gekommen sein, warnt der Hersteller
© Hersteller
Dieser Hustensaft kann der Gesundheit schaden: Der bekannte Hersteller Tetesept ruft eine Charge seines beliebten Hustensaftes zurück - weil er gefährlich ist.

Wenn man sich im regnerischen April für die zu dünne Jacke entschieden hat, schlägt die Erkältung schneller zu, als es einem lieb sein kann. Um trotzdem schöne Ostertage zu verbringen, ist der Griff nach dem Hustensaft eine beliebte Lösung. Wenn man sich eine Flasche der Marke Tetesept zugelegt hat, sollte man sich vorher allerdings vergewissern, dass man sich dabei nicht in Lebensgefahr bringt.

Der Arzneimittelhersteller Tetesept Pharma ruft vorsorglich einen Hustensaft mit Haltbarkeitsdatum Februar 2020 zurück. Bei einer Charge des bekannten "Tetesept Hustensafts alkohol- und zuckerfrei 2,33g/100ml Flüssigkeit Größe 140 Gramm" könnten Glassplitter in die Flaschen geraten sein, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Das Unternehmen entschied sich deshalb, die gesamte Charge zurückzuziehen. Der mögliche Fehler sei bei der Abfüllung passiert, erklärte Tetesept. Ob aber tatsächlich Flaschen mit Glassplittern in den Handel kamen oder es sich um eine theoretische Gefahr handelt, ist nicht bekannt. Die etwa 31.000 Flaschen sind allem Anschein nach bundesweit an Apotheken ausgeliefert worden. In welchem Zeitraum sie verkauft wurden, ist aktuell noch offen.

Wie finde ich heraus, ob meine Flasche betroffen ist?

Den Angaben von Tetesept zufolge ist nur eine einzelne Charge des Hustensaftes betroffen. Alle Flaschen tragen demnach ein Haltbarkeitsdatum vom Februar 2020. Zudem sind die betroffenen Flaschen an der Chargennummer 794418 zu erkennen. Diese Nummer findet sich zum einen auf der Unterseite der Verpackung zusammen mit der Abkürzung "Ch-B.", zudem ist sie auf dem Etikett an der Flaschenrückseite aufgedruckt. Alle anderen Chargen scheinen bislang unproblematisch zu sein.

Auch die Drogerie-Kette "dm" musste diese Woche schon ein Produkt zurückrufen: In Flüssigseife der Eigenmarke Balea waren Keime gefunden worden. Betroffen waren einige Flaschen der Sorte "Balea Cremeseife Buttermilk & Lemon 500 ml".

mma

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