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Schlafprobleme dank Netflix? : Wer Serien "suchtet", schläft schlechter

An einem Abend fast die komplette Staffel einer Serie durchsehen? Für Serien-Fans ist das kein Problem. Forscher warnen allerdings vor der weit verbreiteten Praxis des "Binge Viewings". Sie könnte zu Schlafproblemen führen.

"Binge viewing" - ein Gesundheitsrisiko?

"Binge viewing" - ein Gesundheitsrisiko?

Auf Netflix oder Amazon Prime ist die neue Staffel der Lieblingsserie erschienen? Für Serien-Fans hat dann die große Stunde geschlagen: Sie klemmen sich zur nächstbesten Gelegenheit hinter das Laptop und streamen - meist stundenlang. Das relativ neue Phänomen des stundenlangen Serienguckens hat auch einen eigenen Namen: "Binge Viewing". Das bedeutet in etwa so viel wie "übermäßiges Betrachten". 

Laut britischen und amerikanischen Forschern haben Serien-Fans jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie schlafen schlechter. Das ist zumindest das Ergebnis einer Facebook-Umfrage mit 423 Teilnehmern. Über die Ergebnisse der Befragung berichten die Wissenschaftler im "Journal of Clinical Sleep Medicine". Die Teilnehmer der Studie waren zwischen 18 und 25 Jahren alt. Rund 60 Prozent der Teilnehmer waren zudem weiblich. 

Das interessante Ergebnis der Umfrage: Wer angab, regelmäßig mehrere Folgen einer Serie am Stück zu sehen, litt auffallend oft unter Schlafproblemen. Rund 80 Prozent der Befragten gaben an, sie würden selbst "Bing Viewing" betreiben. Immerhin jeder Fünfte erklärte, sich mehrere Male in der Woche dieser Beschäftigung zu widmen. Die Befragung zeigte auch: Je häufiger "Binge Viewing" betrieben wurde, umso eher neigten die Befragten zu Schlafproblemen und Müdigkeit. 

Serien gucken führt zu Aufregung - und die ist der Feind des Schlafes

Als mögliche Ursache für diesen Zusammenhang vermuten die Forscher, dass das Seriengucken zu Aufregung beim Betrachter führen könnte. Die wiederum könnte den Schlaf beeinträchtigen. Auch das blaue Licht der Bildschirme könnte einen gewissen Effekt haben: Schlafmediziner gehen davon aus, dass blaues Licht Schlafstörungen begünstigt.

Ob das "Binge Viewing" tatsächlich der Grund für die Schlafprobleme ist, können die Forscher anhand der Daten nicht zweifelsfrei belegen. So könnte es auch sein, dass Menschen, die zu Schlafstörungen neigen, besonders gern bis tief in die Nacht Serien gucken. Wer zu Einschlafstörungen neigt und "Binge Viewing" betreibt, kann die Studie jedoch zum Anlass nehmen, sein Verhalten zu überdenken - und versuchen, den Laptop einfach mal eine Stunde früher zuzuklappen.

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ikr
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.