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Sommerbräune: Wie gefährlich sind Selbstbräuner?

Selbstbräuner sind praktisch: Sie färben die Haut – ganz ohne schädliches UV-Licht. Doch beim Anwenden werden häufig Fehler gemacht. Unter Umständen kann die Bräune aus der Tube sogar der Gesundheit schaden.

Eine Frau cremt sich mit Selbstbräuner ein.

Selbstbräuner – ein Gesundheitsrisiko?

Sonniges Wetter lässt dieses Jahr auf sich warten – und damit auch die Sommerbräune. Abhilfe können Selbstbräuner schaffen: Sie färben Beine und Arme und überdecken blasse Winterhaut. Das Mittel lässt sich in verschiedenen Varianten auf die Haut auftragen, entweder als Spray, Creme oder Lotion. Doch wie wirken die Produkte überhaupt? Welche Fehler können Anwender beim Auftragen machen? Und sind die Produkte überhaupt gesund? Die wichtigsten Infos im Überblick.

Wie wirken Selbstbräuner?

"Selbstbräuner enthalten den Wirkstoff Dihydroxyaceton, kurz DHA", erklärt Ingrid Moll, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie am UKE Hamburg. Er verbindet sich nach dem Auftragen mit bestimmten Proteinen in den oberen Hautschichten und löst chemische Reaktionen aus. Dabei entsteht ein Farbstoff, der die Haut braun färbt. Das Ergebnis zeigt sich rasch, nämlich nach sechs bis acht Stunden.

Die Bräune hält – anders als bei sonnengebräunter Haut – nur kurz an. Selbstbräuner wirken lediglich oberflächlich. Von der oberen Hautschicht lösen sich über den Tag verteilt unzählige Hautschüppchen. Auch die Farbpigmente rubbeln sich so mit der Zeit vom Körper. Die Bräune überdaure daher maximal fünf Tage, schätzt Expertin Moll, manchmal auch kürzer. "Je nachdem, wie stark sich die Haut schuppt."

Auch mit einem gängigen Irrtum räumt die Dermatologin auf: "Selbstbräuner bräunen zwar die Haut, haben aber selbst keine Lichtschutzfunktion. Wer sich ohne UV-Schutz in die Sonne legt, riskiert einen Sonnenbrand."

Creme oder Lotion – welches Produkt ist das richtige?

"Ganz gleich ob Creme oder Lotion – ein wesentlicher Wirkstoff ist immer derselbe: Dihydroxyaceton", erklärt die Expertin. Er werde je nach Produkt nur in verschiedene Grundlagen eingearbeitet.

Verbraucher sollten ein Produkt wählen, das zu ihrer Haut passt, rät Moll: "Wer zu fettiger Haut neigt, sollte leichte Lotionen auftragen. Menschen mit trockener Haut können auch reichhaltige Cremes verwenden."

Können Selbstbräuner der Gesundheit schaden?

"Heutige Selbstbräuner haben wenige Risiken", erklärt Dermatologin Moll. Das war früher anders: Die Produkte haben häufig Parabene enthalten, ein Konservierungsmittel, das Allergien auslösen kann. Außerdem war der Gehalt an Dihydroxyaceton höher. In modernen Produkten stecken etwa zwei bis fünf Prozent DHA.

Dihydroxyaceton gilt als potenziell kritischer Inhaltsstoff. Er zerfällt unter starker Wärmeeinwirkung, dabei entsteht Formaldehyd. Auch bei der Anwendung des Produkts kann der Stoff entstehen. Die farblose Substanz gilt als krebserregend, ist in der Natur aber allgegenwärtig. So entsteht sie etwa auch beim Stoffwechsel von Menschen und Säugetieren.

Ob sich Formaldehyd bildet, kann auch über die Lagerung des Produkts beeinflusst werden: Selbstbräuner sollten nie großer Wärme oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Gut aufgehoben sind Selbstbräuner dagegen in einem kühlen und dunklen Schrank. "Auch das Gemüsefach des Kühlschranks oder die Kühlschranktür eignen sich als Lagerort", so Moll. "Badezimmer sind oftmals zu warm."

Die Expertin empfiehlt, geöffnete Bräuner nach drei Monaten zu entsorgen – spätestens aber mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Lange Lagerzeiten begünstigen ebenfalls das Entstehen von Formaldehyd. Ob sich der Stoff im Produkt gebildet hat, ist für Verbraucher nicht festzustellen. Daher sollte das Mittel im Zweifelsfall weggeschmissen werden.

Welche Anwendungsfehler sollte man unbedingt vermeiden?

Zu häufiges, zu dickes und ungleichmäßiges Eincremen sind die häufigsten Fehler bei der Anwendung. Keinesfalls sei es sinnvoll, das Produkt täglich aufzutragen, so Moll. "Es besitzt dann nur noch eine geringe Wirkung, weil das DHA die Haut bereits angefärbt hat." Die Expertin empfiehlt, die Produkte nur etwa alle fünf bis sieben Tage aufzutragen und die Haut damit gleichmäßig einzucremen. Ein Peeling kann helfen, verhornte Stellen wie Ellenbogen und Knie vor übermäßiger Braunfärbung zu schützen. Zudem trägt es zu einem einheitlichen Ergebnis bei.

Für wen sind Selbstbräuner nicht geeignet?

"Vorsicht ist bei Hautkrankheiten wie Ekzemen, Psoriasis oder Neurodermitis geboten", erklärt die Dermatologin. Betroffene sollten daher immer zunächst Rücksprache mit ihrem Hautarzt halten, ob für sie Selbstbräuner infrage kommen. Auch Allergiker sollten vorsichtig im Umgang mit Selbstbräunern sein und die auf der Packung angegebenen Inhaltsstoffe mit ihrem Allergieausweis abgleichen. Vor allem für Kinder sind die Produkte eher ungeeignet: "Kinderhaut resorbiert und verhält sich anders als Erwachsenenhaut", so Moll.

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?