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Heimliche Dickmacher: Hätten Sie's gewusst? Hinter diesen Zutaten versteckt sich Zucker

Immer mehr Menschen versuchen, auf zugesetzten Zucker zu verzichten – der Gesundheit zuliebe. Doch das ist gar nicht so einfach. Denn Zucker versteckt sich hinter vielen Namen.

Zucker muss nicht zwingend auf der Zutatenliste stehen, und doch können Produkte große Mengen des Süßmachers enthalten – beispielsweise in Form von Laktose. Dabei handelt es sich um einen Zucker, der natürlicherweise in Milch vorkommt. Die Verwendung in Fertigprodukten ist umstritten, denn einige Menschen reagieren mit Verdauungsbeschwerden auf den Süßmacher.

Zucker muss nicht zwingend auf der Zutatenliste stehen, und doch können Produkte große Mengen des Süßmachers enthalten – beispielsweise in Form von Laktose. Dabei handelt es sich um einen Zucker, der natürlicherweise in Milch vorkommt. Die Verwendung in Fertigprodukten ist umstritten, denn einige Menschen reagieren mit Verdauungsbeschwerden auf den Süßmacher.

Aus gesundheitlichen Gründen versuchen viele Menschen, weitgehend auf Zucker zu verzichten. Der Süßmacher ist in den letzten Jahren in die Kritik geraten und gilt als Hauptverursacher von Übergewicht, Diabetes Typ 2 und Karies. Tatsächlich ist der Verzicht jedoch gar nicht so einfach: Denn Hersteller sind geschickt darin, Zucker auf der Zutatenliste verschwinden zu lassen. Wie das geht? Man gibt dem Dickmacher einfach andere Namen – etwa Malzextrakt, Saccharose oder Glukose-Fruktose-Sirup.

Kompliziert klingende Namen können Verbraucher in die Irre führen und so über einen hohen Zuckergehalt hinwegtäuschen. Künftig soll jedoch mehr Klarheit herrschen: Ab dem 13. Dezember sind Hersteller verpflichtet, eine Nährwerttabelle mit dem Gesamtzuckergehalt auf die Verpackung zu drucken. So können Verbraucher einzelne Produkte untereinander vergleichen und für sich die beste Kaufentscheidung treffen.

Die Gesetzesänderung soll für mehr Transparenz sorgen, und das ist auch richtig so: Mediziner empfehlen bereits seit längerem, den täglichen Zuckerkonsum auf ein Minimum zu beschränken. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät etwa, nicht mehr als zehn Prozent seiner täglichen Kalorien in Form von Zucker zu sich zu nehmen. Noch besser seien fünf Prozent – und das ist eine überschaubare Menge: Sie entspricht etwa 25 Gramm, umgerechnet also gerade einmal sechs Teelöffeln pro Tag.

ikr
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