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Pulver-Wasserstrahl-Geräte: Mit Salzkristallen Verfärbungen entfernen

Mit hohem Druck trifft der Mini-Sandstrahl auf die Zähne und entfernt braune Rückstände von Kaffee oder Tee, Wein oder Zigaretten. Das Gebiss strahlt wie neu. Doch die Behandlung birgt auch Risiken.

Sind Partikel zu scharfkantig, wie hier das Natron, schadet das dem Zahn

Sind Partikel zu scharfkantig, wie hier das Natron, schadet das dem Zahn

Wenn die feinen Salzkristalle, vermischt mit Wasser, mit Hochdruck auf die Zähne spritzen, fühlt sich das an wie eine harte Zahnbürste, die über das Gebiss fährt. Der Hochdruckreiniger im Miniformat schleift die verfärbte Oberfläche der Zähne ab und entfernt Beläge, die sich nach dem Genuss von Zigaretten, Wein, Tee oder Kaffee auf ihnen gebildet haben. Die Zähne glänzen wieder.

Die Salzkristalle bestehen oft aus Natrium-Bikarbonat, kurz Natron. Die Partikel haben allerdings scharfe Kanten. Inzwischen bevorzugen viele Zahnärzte schonendere Substanzen wie Kalzium-Karbonat: Diese Kalkkristalle ähneln kleinen Kugeln. Anschließend poliert der Zahnarzt die leicht aufgerauten Oberflächen und bepinselt sie mit Fluorid, damit der Zahn verlorenes Mineral zurückbekommt. Ein unsachgemäßer Gebrauch der Pulverstrahlgeräte kann aber auch das Zahnfleisch und die Zähne schädigen. Gelangt der Hochdruckstrahl beispielsweise in tiefe Zahnfleischtaschen, wie sie bei einer Parodontitis vorkommen, kann ein sogenanntes Emphysem entstehen: Luft gelangt ins Gewebe, und das schmerzt. Reißt der Strahl Bakterien mit, kann sich das Zahnfleisch noch mehr entzünden.

Bei freiliegenden Zahnhälsen besteht die Gefahr, dass das Zahnbein Schaden nimmt, es ist weicher als der Zahnschmelz. Deshalb sollte der Zahnarzt den harten Strahl von dort weglenken, auch wenn er mildere Pulverprodukte verwendet. Versäumt der Arzt es, die aufgeraute Zahnoberfläche anschließend zu polieren und mit Fluorid zu bestreichen, können sich die Zähne schnell wieder verfärben: Die Schmutzpartikel haften auf rauen Oberflächen gut.

Kein Ersatz für eine professionelle Zahnreinigung

Der Mix aus Salz und Wasser entfernt weder Zahnstein noch Zahnbelag besonders gut. Es ist vor allem der kosmetische Effekt, über den sich Patienten freuen können. Der Pulverstrahl bringt aber nur die natürliche Zahnfarbe zum Vorschein. Schimmerten die Zähne auch vorher schon nicht weiß, kann diese Methode daran nichts ändern. Eine Zahnaufhellung wäre nur mit Bleichmitteln zu erreichen.

Zahnärzte empfehlen, die Behandlung nur ein bis zwei Mal im Jahr zu machen. Es sollten mindestens sechs Monate Pause zwischen zwei Terminen liegen. Zahnärzte berechnen für das Salzstrahlen der Zähne zwischen 65 und 85 Euro.

Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?