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Sommerlektüre der Politiker Was Merkel und Co. am Strand lesen


Angela Merkel macht mit der "Frau ohne Schatten" Urlaub, "Ich Dich auch nicht" lautet die Wahl von Guido Westerwelle. Ob "Öko" oder "Drei Irre unterm Flachdach" - auch andere Politiker lesen im Sommer typgerecht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich im Urlaub mit Opernlektüre die Zeit vertreiben. Die CDU-Vorsitzende hat sich nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" für die Ferien das Libretto der Richard-Strauss-Oper "Die Frau ohne Schatten" vorgenommen, die sie sich in diesem Sommer bei den Festspielen in Salzburg ansehen will. Der Text stammt von Hugo von Hofmannsthal (1874-1929).

In der "FAZ"-Umfrage gaben auch andere Politiker Auskunft über die Bücher, mit denen sie in die Ferien fahren. Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) will Krimis lesen, Vorgänger und Außenminister Guido Westerwelle (ebenfalls FDP) den französischen Bestseller "Ich Dich auch nicht" von Sacha Sperling.

Familienministerin Kristina Schröder (CDU), seit vergangenem Monat Mutter einer Tochter, nannte als Ferienlektüre

"Babyjahre"

von Remy Largo. Typgerecht auch das Buch von Grünen-Chef Cem Özdemir: "Öko: Al Gore, der neue Kühlschrank und ich" von Peter Unfried. Linkspartei- Fraktionschef Gregor Gysi packte sich einen Familienroman von Bastienne Voss mit dem schönen Titel

"Drei Irre unterm Flachdach"

ein.

Den dicksten Wälzer nahm sich Bildungsministerin Annette Schavan vor: die vier Bände von Thomas Manns Roman "Joseph und seine Brüder". Damit aber nicht genug: Weitere Lektüre will die CDU-Politikerin nach eigener Auskunft "spontan auswählen".

DPA DPA

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