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Comic: Noa: Die Aufziehpuppe aus der Waschanlage

Lovely Noa schafft Tag und Nacht in der Astro-Waschanlage Heaven. Ihre Spezialität: Karosserie-Einseifen mit vollem Körpereinsatz. Das wäre nicht weiter schlimm.

Lovely Noa schafft Tag und Nacht in der Astro-Waschanlage Heaven. Ihre Spezialität: Karosserie-Einseifen mit vollem Körpereinsatz. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn nur der Besitzer der Anlage - Name: "Gott" - Noa und die anderen reizenden Mädchen nicht so übel herumschubsen würde. Denn Gott gehört nicht nur die Waschstraße, er besitzt auch die Service-Dolls. Und leider sind Noa und ihre Kolleginnen nur mechanische Aufziehpuppen-Puppen ohne weitere Rechte. Wer ihren Schlüssel besitzt, dem gehören sie ....

Auf dem Planeten Papathea geht es bizarr zu. Wie der Name " Papathea" verrät, huldigt man dort der Päpstinnen Herrschaft, inklusive Wundertaten, Schisma und Gegenpäpstin. Im Moment ist Päpstin Ludowika am Drücker. Das durchtriebene Papst-Luder verzückt die Gläubigen mit blutigen, multimedialen Wundershows und dem Glaubensatz, dass man mit Sky-Dolls keine Sünde begehen könne. Harte Zeiten für die naiv-liebenswürdige Noa.

Dieses bizarre Kirchen- und Papst-Gegenuniversum kann nur in einem Land ausgedacht worden sein. Richtig, Schöpfer der Serie ist das Ehepaar Barbara Canepa und Allessandro Barbucci aus Italien. Für Disney haben die beiden zuvor die Teenager-Serie W.I.T.C.H. entwickelt. Auch Sky Doll ist im Stil ein wenig an die Manga-Welle angelehnt. Seitenaufbau, Handlungsführung über die einzelnen Bildelement folgt europäischen Traditionen, ebenso der Sinn für wilde Skurillitäten und die abstruse Situationskomik. Die Serie eignet sich daher für mindestens halb-erwachsene Leser. In erotischer Hinsicht handelt es sich aber keineswegs um einen Adult-Comic.

Barbara Canepa und Allessandro Barbucci haben ihrer schnuckeligen "Sky Doll" Noa perfekte Ausarbeitung und Liebe zum Detail mit auf den langen Weg durch die Galaxis gegeben. Am Start in Band 1. zeigt sich der Unterschied zur industriellen Massenware.

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