HOME

Biografien für jedermann: Die Zuhörerin - diese Frau schreibt die Lebensgeschichten ganz normaler Menschen

Sophie Lübbert verdient ihr Geld durch Hausbesuche der etwas anderen Art: Sie trifft sich mit älteren Menschen, hört ihnen zu - und schreibt anschließend eine Biografie über ihr Leben. Wie kommt man auf so eine Idee?

Sophie Lübbert

Sophie Lübbert schreibt die Lebensgeschichten ganz normaler Menschen auf.

Ihre Tätigkeit könnte man als "Zuhörerin" bezeichnen. Sophie Lübbert besucht ältere Leute in ihrem Zuhause und lässt sich ihre Lebensgeschichte erzählen. Daraus verfasst sie anschließend Biografien dieser Menschen.

Auf die Idee kam sie durch ihre Oma. Die habe mit Mitte 70 angefangen, heimlich ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Hat monatelang auf einer alten Schreibmaschine getippt, ohne jemandem davon zu erzählen. Erst nach ihrem Tod fand die Familie ihre Autobiografie, im Nachlass. "Nachdem ich die Geschichte meiner Oma gelesen hatte, war ich sehr berührt davon", sagt Sophie Lübbert. "Und ich dachte: Es gibt bestimmt viele ältere Menschen, die genauso viel zu erzählen haben wie meine Oma und das gerne aufschreiben möchten."

Das Handwerk dazu besitzt die 33-Jährige. Sie besuchte die renommierte Henri-Nannen-Schule und arbeitete als Redakteurin für die "Welt am Sonntag" und die "Zeit", schrieb als freie Mitarbeiterin für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", für "Spiegel Online" und auch für den stern. Das Problem war ein anderes: Wie sollte sie die älteren Menschen finden, die ihre Lebensgeschichte aufschreiben wollen? Ihre Website war schnell gebaut. Doch nach drei Monaten musste sie feststellen, dass sich kaum ein Mensch darauf verirrte. Als Lübbert beinahe aufgeben wollte, meldete sich eine ältere Dame. Sie war sehr krank, hatte Krebs - und wollte vor ihrem Tod noch einmal alles erzählen. Damit ihre Enkel sich an sie erinnern würden, die noch sehr klein waren.

Die Biografien anderer Menschen

Dieser Auftrag war der Startschuss zu weiteren Jobs. Denn die Dame empfahl den Service in ihrem Bekanntenkreis - und so riefen plötzlich jede Menge Menschen an, die ihre eigene Lebensgeschichte geschrieben haben wollten. Mittlerweile kann Lübbert bereits 15 Biografien vorweisen, die sie verfasst hat. Erstaunlicherweise waren es bislang mehr Männer als Frauen, die ihre Dienste in Anspruch genommen haben. Die Altersspanne liegt zwischen 60 und 90 Jahren.

Das Projekt beginnt mit einem unverbindlichen Treffen, sollte man sich dabei einig werden, gibt es weitere Begegnungen: Der Kunde erzählt, sie fragt an den richtigen Stellen nach. Das kann fünf Tage dauern oder auch zehn, manchmal sogar 15 Tage oder mehr, abhängig davon, wie viel jemand zu erzählen hat. Aber auch, wie leicht es ihm fällt, sich zu öffnen. "Es kann ja doch eine Überwindung sein, jemandem Fremden von seinem Leben zu berichten, dafür muss man erst einiges an Vertrauen aufbauen", berichtet Lübbert. Denn das Erzählte ist oft sehr persönlich. Eine Frau berichtete von ihrer Kindheit in einem Kinderheim, ein Mann schilderte seine Gefangennahme durch den sowjetischen Geheimdienst und den jahrelangen Aufenthalt in einem sibirischen Lager.

Exemplare für Kinder und Enkel

Nach der Interviewphase geht es dann ans Schreiben. "Ich formuliere alles, was der Kunde mir gesagt hat, stimme mich mit ihm ab und wir beraten immer wieder, ob alles so passt für ihn, ob es so funktioniert." Diese Phase dauert meist mehrere Wochen, manchmal sogar zwei oder drei Monate. Die Länge der Texte reicht von 30 bis 100 Seiten, das fertige Buch kann auf Wunsch noch illustriert werden. Die meisten Kunden behalten ein Exemplar für sich selber und geben weitere an ihre Kinder und Enkel weiter. Veröffentlicht werden diese Werke jedoch nicht. 

Eine Sache gilt es jedoch vorab noch zu klären: Was kostet der Spaß? Der Preis hängt letztlich von mehreren Faktoren ab: Wie lang soll die Biographie werden, welche Erlebnisse sollen vorkommen - und wie ausführlich darf es werden? Je nach Aufwand kann man einen Biografie-Text schon für rund 800 Euro bekommen. Nicht viel Geld dafür, dass man seinen Angehörigen das wertvollste hinterlässt, das man besitzt: das eigene Leben.

Kontakt und weitere Infos unter www.story-of-my-life.net

che
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?