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Facebook: Mittelfinger-Emoji kostet 50 Euro Strafe

Polizeibeamte sollte man nicht beleidigen - auch nicht per Facebook. Das musste jetzt ein österreichischer Nutzer am eigenen Leib erfahren.

Ein Emoji kommt nun einem österreichischen Facebook-User teuer zu stehen

Ein Emoji kommt nun einem österreichischen Facebook-User teuer zu stehen

Einem österreichischen Facebook-Nutzer ist ein Emoji eines ausgestreckten Mittelfingers jetzt zum Verhängnis geworden. Der Mann hat Post von offizieller Stelle bekommen und soll eine Strafe in Höhe von 50 Euro zahlen, wie das österreichische Newsportal "heute.at" berichtet, dem auch die entsprechende Strafverfügung vorliegt.

Demnach habe der 26-Jährige in einer -Gruppe mit rund 5.900 Mitgliedern einen Post erstellt, in dem er auf einen "geschwindigkeitsmessenden Beamten" hinweist. Er habe "ein Emoji verwendet, welches aufgrund des verwendeten Wortes 'du' direkt an den Beamten gerichtet war und einen ausgestreckten Mittelfinger zeigt." Dies wiederum sei laut der Verfügung ein "grober Verstoß gegen die in der Öffentlichkeit zu beachtenden allgemein anerkannten Grundsätze der Schicklichkeit".

Ist das überhaupt strafbar?

"Motorrad steht versteckt im Wald Lg du [Mittelfinger-Emoji] echt unnötig so feige Verstecke [sic]", hatte der 26-Jährige laut dem Bericht unter anderem in seinem Post geschrieben. "Ein Polizist muss den Beitrag in der Gruppe gesehen und dann meine Daten ausgeforscht haben", sei der Mann sich sicher. Er wolle nun seinen Rechtsschutz bemühen und erst einmal in Erfahrung bringen, "ob man wegen sowas überhaupt gestraft werden darf".

SpotOnNews
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo