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"Dirty Dancing": Wie Sex auf der Tanzfläche

Erotische Bewegungen, mitreißende Musik und ein knackiger Hintern in einer schwarzen Hose: "Dirty Dancing" war der Kino-Hit der 80er und begeisterte Millionen Zuschauer.

Von Frauke Hansen

"Es war im Sommer 63, alle nannten mich Baby, und irgendwie hat mir das gefallen". So beginnt einer der erfolgreichsten Tanzfilm aller Zeiten - "Dirty Dancing". Die Low-Budget-Produktion mauserte sich in Windeseile zum Kassenschlager des Jahres 1987, allein in Deutschland wollten rund neun Millionen Zuschauer die Geschichte über den Sommer-Flirt zwischen Johnny und seinem Baby sehen.

Amerika, vor der Ermordung Präsident Kennedys und vor dem Vietnamkrieg: Die 17-jährige Frances "Baby" Houseman (Jennifer Grey) ist naiv und unerfahren, als sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester den Sommer über in das Ferienresort "Kellerman's" fährt. Mit Jungs und Mode hat Baby nichts am Hut, viel lieber möchte sie dem Friedenscorps beitreten. Doch dieser eine Sommer stellt Babys so gesittete Welt völlig auf den Kopf. Bei einem ihrer Streifzüge durch das Hotel lernt Baby eine ihr bis dahin unbekannte Welt voller Erotik und Laszivität kennen: In einem für Gäste eigentlich verbotenen Tanzschuppen tanzen sich die Hotel-Angestellten die Seele aus dem Leib.

"Dirty Dancing" ist Sex pur

Es kommt noch besser: Baby läuft dem jungen Tanzlehrer Johnny Castle (Patrick Swayze) über den Weg und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen Showtänzer des Hotels. Da bietet sich die Chance ihres Lebens: Die Tochter aus gutem Hause muss für Johnnys Tanzpartnerin bei einem wichtigen Auftritt einspringen. Im Lauf der gemeinsamen Tanzstunden schauen sich die beiden immer tiefer in die Augen, kommen sich näher und gehen eine verbotene Beziehung ein. "Mein Baby gehört zu mir, ist das klar?" Millionen Frauenherzen schmolzen bei diesem Satz von Johnny dahin. Spätestens bei den ersten Klängen des erfolgreichsten Duetts aller Zeiten - "(I've had) The Time of my Life" - war es auch um die restlichen Zuschauer geschehen.

Verschwitze Körper, erotische und gierige Blicke, Männer, die ihre Lippen und Hände über den Körper ihrer Partnerin wandern lassen und Frauen, die ihre kurzen Kleider lüften und ihre Hinterteile am Schoß der Männer reiben. Haut an Haut, Lippen an Lippen, und eindeutige Liebesakt-Bewegungen - "Dirty Dancing" ("schmutziges Tanzen") ist Sex pur. Regisseur Emile Ardolino bringt es auf den Punkt: "Dirty Dancing ist der intimste Körperkontakt außerhalb des Schlafzimmers." Die oberflächliche Story und die schauspielerischen Qualitäten treten bei den hervorragend choreographierten Tanzszenen und dem mitreißenden Soundtrack völlig in den Hintergrund. Die Romanze zwischen Johnny und Baby entwickelt sich nicht über Dialoge, sondern über den Tanz und die Bewegungen mit- und zueinander.

Bei Erscheinen des Filmes erregten die Tanzfiguren, die weniger auf Technik als auf Gefühl ausgelegt waren, die Gemüter. Der Film löste einen Tanzboom aus, die Zahlen der Neu-Anmeldungen in den Tanzschulen schossen nach oben. Jedes Mädchen wollte so tanzen können wie "Baby"-Darstellerin Jennifer Grey, Jungs träumten davon, ein Mädchen mit ihrem lasziven Hüftschwung so verführen zu können, wie Patrick Swayze. Tanzschulen boten sogar richtige "Dirty Dancing"-Kurse an, das Interesse an Mambo war gewaltig.

2004 kam "Dirty Dancing 2" in die Kinos und obwohl Johnny-Darsteller Patrick Swayze wieder als Tanzlehrer mitspielte, konnte der Film nicht annähernd so viele Zuschauer in die Kinosäle locken, wie der erste Teil. "Dirty Dancing" ist und bleibt ein Phänomen, Jennifer Grey und Patrick Swayze werden noch immer mit ihrem Rollen verbunden und auch das Musical zum Film ist ein Renner. So wird es sicherlich auch dieses Jahr wieder heißen: "Es war im Sommer 2006, alle guckten 'Dirty Dancing', und irgendwie hat mir das gefallen."

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.