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Wirbel um Filmsatire Nordkorea droht der Berlinale wegen "The Interview"


Erneut gibt es Drohgebärden aus Nordkorea wegen "The Interview" - dieses Mal gegen die Berlinale. Von einer "gnadenlosen Bestrafung" ist die Rede, sollten die Filmfestspiele die Satire zeigen.

Im Streit mit den USA wegen der Filmsatire "The Interview" richtet Nordkorea seine Drohgebärden nun auch gegen die Filmfestspiele von Berlin. In dem Film geht es um den fiktiven Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Nordkoreas Außenministerium rief dazu auf, die Aufführung bei der Berlinale zu stoppen - der Film wird dort allerdings gar nicht gezeigt.

Diejenigen, die gemeinsam mit den USA die Würde Nordkoreas verletzten, würden einer "gnadenlosen Bestrafung nicht entkommen", hieß es auf der Website der staatlich kontrollierten nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA. "The Interview" startet zeitgleich mit der Berlinale und kommt am 5. Februar in die deutschen Kinos.

Der Film mit James Franco und Seth Rogen hatte schon vor seiner Veröffentlichung viel Aufmerksamkeit bekommen, weil Sony den eigentlich für den 25. Dezember geplanten Kinostart nach einer Hacker-Attacke und Terrordrohungen zunächst abgesagt hatte. Nach Kritik an der Entscheidung entschied sich das Filmstudio, die Komödie online zu vertreiben. Außerdem nahmen 331 nordamerikanische Kinos den Film ins Programm. Dort hat sich "The Interview" bereits zum Kassenschlager entwickelt.

kis/DPA DPA

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