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"Wer wird Millionär": 10 Millionen sahen Schmidt abräumen

10 Millionen Zuschauer, einen Marktanteil von fast 35 Prozent beschert das Promi-Special dem Sender RTL. Harald Schmidt spielte auf volles Risiko und räumte mächtig ab. Hätten Sie's auch gewusst?

Beim jüngsten "Wer wird Millionär? - Prominentenspecial" erspielten Harald Schmidt, Eva Padberg, Tine Wittler, Martin Schneider alias "Maddin" und Dr. Jürgen Rüttgers einen Gewinn von insgesamt 1.000.000 Euro für die "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V.".

Eva Padberg, Tine Wittler, Martin Schneider und Dr. Jürgen Rüttgers gewannen jeweils 125.000 Euro. Harald Schmidt erspielte 500.000 Euro und konnte sich damit für seinen Auftritt im ersten Special vor fünf Jahren revanchieren. Damals verzockte er sich und fiel von 500.000 DM auf 32.000 DM runter.

Jürgen Rüttgers - 125.000 Euro

Als erster Kandidat schaffte es Jürgen Rüttgers auf den "heißen Stuhl". Intelligent spielte sich der Ministerpräsident bis zur zehnten Frage: "Die Italienische, die Spanische und die Wiener Partie sind allesamt bekannt als...?" A: Schacheröffnungen, B: Mozart-Arien, C: Teile des Louvre, D: Frauen Heinrichs VIII. (richtige Antwort A). Klug setzte er seinen 50:50 Joker. A und D blieben übrig und er wählte die richtige Antwort. Den Publikumsjoker setzte er bei der elften Frage: "Welches Land stand noch nie im Finale einer Fußball-WM der Männer?" A: Schweden, B: Portugal, C: Niederlande, D: Ungarn (richtige Antwort B). Die Studiozuschauer konnten jedoch nicht eindeutig helfen (A:49 Prozent, B:46 Prozent, C:3 Prozent, D:2 Prozent).

Blieb nur der Telefonjoker und die Wahl fiel auf Peter Hahne oder Dieter Thomas Heck. Günther Jauch: "Das weiß der Hahne nie." Harald Schmidt: "Ich würde eine Flasche Dornkart darauf wetten, dass Dieter das weiß." Günther Jauch fragte daraufhin das Publikum. Per Handzeichen entschieden sich die Zuschauer für Dieter Thomas Heck und der antwortete am Telefon korrekt. Bei der vierzehnten Frage ging Jürgen Rüttgers kein Risiko ein: "In Nordamerika leben die besonders großohrigen…?" A: Eselhasen, B: Pferdehamster, C: Zebrakaninchen, D: Maultierchinchillas (richtige Antwort A). Für den guten Zweck stieg er aus und gewann stolze 125.000 Euro.

Eva Padberg - 125.000 Euro

Dann kam Eva Padberg ins Spiel. Charmant schaffte es das Supermodel ohne Joker bis zur elften Frage: "Was kann eine maximale Größe von 8-9 Millimetern erreichen?" A: Kolibri, B: Feinstaubpartikel, C: Regentropfen, D: Blinddarm (richtige Antwort C). Hier half der Publikumsjoker weiter.

Bei der dreizehnten Frage entschied sich die Wahlberlinerin für den 50:50 Joker: "Was bekamen im Jahr 2004 genau 3450 Personen?" A: Bundesverdienstkreuz, B: Lotto-Millionen, C: Papst-Audienz, D: Drillinge (richtige Antwort A). A und B blieben übrig und sie wählte die richtige Antwort. Dann die vierzehnte Frage: "Was soll der Koch George Crum 1853 erfunden haben, als ihn ein nörgelnder Gast nervte?" A: Kartoffelchips, B: Fischstäbchen, C: Hacksteak, D: Zuckerwürfel (richtige Antwort A). Eva Padberg war unsicher und rief ihren Telefonjoker an. Doch der konnte nicht helfen. Für die Kinder ging sie kein Risiko ein, stieg aus und machte mit 125.000 Euro das Rennen.

Tine Wittler - 125.000 Euro

Nun folgte Tine Wittler. Die Wohnexpertin spielte sich souverän bis zur zwölften Frage: "Wer beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit mit der Behandlung des Bandscheibenvorfalls beim Dackel?" A: Evelyn Hamann, B: Mariele Millowitsch, C: Gaby Köster, D: Barbara Schöneberger (richtige Antwort B). Die Wahlhamburgerin fragte das Publikum und kam weiter.

Bei der dreizehnten Frage setzte sie ihren 50:50 Joker: "Was gehört hierzulande selbst bei einem Ein-Stern-Hotel zur vorgeschriebenen Zimmerausstattung?" A: Haartrockner, B: Bibel, C: Minibar, D: Farbfernseher (richtige Antwort D). B und D blieben stehen, doch auch dies half nicht weiter und sie rief ihren Freund Rüdiger Schulz an. "Ich habe keine Ahnung, würde aber auf D tippen", so der Telefonjoker. Mutig schloss sie sich der Antwort an und kam weiter. Dann die vierzehnte Frage: "Gasherbrum I und II sind...?" A: Schwarze Löcher, B: Programmiersprachen, C: Achttausender-Berge, D: Windkraftanlagen (richtige Antwort C). Tine Wittler wurde die Nummer zu heiß, sie stieg aus und gewann 125.000 Euro.

Harald Schmidt - 500.000 Euro

Dann endlich Harald Schmidt. Günther Jauch: "Haben Sie Ehrgeiz heute?" "Ja", so der Sprücheklopfer. "Damals war es der Sturz von 500.000 DM auf 32.000 DM. Das soll nie wieder vorkommen", so Günther Jauch." "Nein, denn jetzt haben wir Euro", so Harald Schmidt. Unterhaltsam spielte sich der Entertainer bis zur zwölften Frage: "Den Ästigen Stachelbart kürte man für 2006 zum…?" A: Insekt des Jahres, B: Vogel des Jahres, C: Pilz des Jahres, D: Wort des Jahres. Harald Schmidt setzte seinen 50:50 Joker ein. C und D blieben übrig und er wählte die richtige Antwort. Harald Schmidt: "Meine Spezialität ist es, besonders großkotzig rüberzukommen, bevor ich auf 300 Euro runterfalle." "Geschichte wiederholt sich", so Günther Jauch vor der vierzehnten Frage: "Wer erhielt elfmal den 'Otto', den Leserpreis der Jugendzeitschrift 'Bravo'?" A: Inge Meysel, B: Heinz Rühmann, C: Heidi Kabel, D: Johannes Heesters. Harald Schmidt fragte das Publikum, doch die Studiozuschauer antworteten nicht eindeutig (A: 25 Prozent, B: 37 Prozent, C: 17 Prozent, D: 21 Prozent). "Ich bin sehr happy. Das ist ein klarer Auftrag", so Harald Schmidt. Günther Jauch: "Das haben die Zuschauer so gewollt." Nun setzte der Kabarettist seinen Telefonjoker und rief Andreas Thenhaus an. Doch der Dramaturg konnte nicht helfen. Günther Jauch: "Wir haben die alte Risikostruktur: 109.000 Euro wenn wir runterfallen." "Ich würde zu Inge Meysel tendieren, aber das ist ja nicht mein Geld, es geht ja um die Kinder", so Harald Schmidt. Günther Jauch: "Mit Rudi Carrell habe ich mal ein Deal gemacht. Wir hätten uns den Verlust für den guten Zweck geteilt, das heißt wir müssten uns 109.000 Euro teilen, wenn es nicht Inge Meysel ist. Wären Sie dazu bereit?" "Das kann ich nicht verantworten, Sie haben Familie Herr Jauch. Ich mache es alleine." Mutig tippte er auf Inge Meysel und kam weiter. Dann die 1 Million-Euro-Frage: "Was hält der Adler des österreichischen Bundeswappens in seinen Fängen?" A: Füllhorn und Ähre, B: Krone und Zepter, C: Schwert und Kreuz, D: Hammer und Sichel. Doch Harald Schmidt ging nun kein Risiko mehr ein. Clever stieg er aus und gewann 500.000 Euro für den guten Zweck.

Martin Schneider - 125.000 Euro

Schließlich Martin Schneider. Bei der zehnten Frage kam der 50:50 Joker zum Einsatz: "Welche Turnerin gewann in den 70er Jahren vier olympische Goldmedaillen?" A: Nadja Uberkulose, B: Jelena Alaria, C: Olga Korbut, D: Tamara Indpocken (richtige Antwort C). A und C blieben übrig und er antwortete korrekt. Dann die zwölfte Frage: "Wobei kommt die so genannte Verwirrmethode zum Einsatz? A: Schädlingsbekämpfung, B: Steuerbescheid, C: Softwareentwicklung, D: Schachspiel (richtige Antwort A). "Maddin" fragte das Publikum und kam weiter.

Bei der dreizehnten Frage rief er seinen Telefonjoker an: "Etwa jeder fünfte Mensch auf der Welt ist ein...?" A: Dan, B: Jan, C: Han, D: Pan (richtige Antwort C). Lou Richter tippte auf C und "Maddin" schloss sich der Antwort an. Bei der vierzehnten Frage wurde es eng: "Wessen weitere Vornamen lauten Arthur Wiglev Clamor?" A: Herbert Grönemeyer, B: Udo Jürgens, C: Peter Maffay, D: Patrick Lindner (richtige Antwort A). Für den guten Zweck ging "Maddin" kein Risiko ein, stieg aus und gewann 125.000 Euro.