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Berlinale 2015: Cinderella, Hitler und das Ende

Bei Disneys neuem "Cinderella"-Film müssen Zyniker sich hinten anstellen. Der Schuh passt! Und die Party war ein wortwörtlich krönender Abschluss.

Von Sophie "Aschenbrödel" Albers Ben Chamo, Berlin

Cate Blanchett wurde gefragt, warum nicht sie Cinderella spiele. Das war ihre Anwort.

Cate Blanchett wurde gefragt, warum nicht sie Cinderella spiele. Das war ihre Anwort.

Hitler kommt gleich. Erstmal soll es um Disneys zu 100 Prozent Zynismus-freie Neuinterpretation des Klassikers "Cinderella" gehen (kommt am 13. März in die Kinos). Die Premiere auf dem roten Teppich des Berlinale-Palasts war rauschend, aber die Party hinterher war die krasseste des ganzen Festivals - auf jeden Fall für Mädchen.

Denn Disney hatte neben der ganzen Prominenz - von Cate Blanchett über Audrey Tautou bis Richard Madden, Kenneth Branagh und Nina Hoss - vor allem eine Ausstellung ins Kraftwerk Berlin gebracht, die am Freitagabend Märchen wahr werden ließ - und gestandene Frauen in irre lachende Sechsjährige verwandelte.

Nach dem Blick in Vitrinen mit Originalzeichnungen des alten Disney-Films wandelte man plötzlich durch Teile des Original-Filmsets, stand neben den Originalkleidern, stieg in den Kürbis, der zur Kutsche wird, und dann, ja dann - haltet euch fest, liebe Mädchen-Mädchen - gab es gleich einen ganzen Haufen Cinderella-Schuhe (von Weitzmann bis Choo), gekrönt von DEM einen Schuh aus Glas (laut guter Fee "echt bequem"), UND: Die Besucherin kann ihn sogar anziehen - ein Computertrick machts möglich. Bis Sonntag ist die Ausstellung noch zu sehen - Eintritt frei. Prinzessinnen aus dem Raum Berlin, beeilt euch!

Hier passt der Schuh jeder!

Hier passt der Schuh jeder!

Und dann war er plötzlich da, der Prinz. Allerdings saß der im Film so strahlende (vor allem die Zähne) Richard Madden (der in "Game of Thrones" bereits massakrierte Robb Stark) am Samstag unerwartet nervös zappelnd im Ritz Carlton und rieb die nasskalten Handflächen aneinander, während er in wunderbar breitem Schottisch erklärte, was für eine Erleichterung "Cinderella" gewesen sei, wo es - so anders als in "Game of Thrones" - ein Happy-End gebe. (Mehr zu den Interviews gibt es zum Filmstart)

Erstaunlicherweise schmälert das Wissen um das glückliche Ende dieser Geschichte von dem gequälten Mädchen, dass zum Glück kurz vor dem Ball im Schloss seine gute Fee trifft, die Kraft des Films nicht im Mindesten. Und irgendwie ist es gut zu wissen, dass Märchen auch im Jahr 2014 keinesfalls ihre Magie eingebüßt haben.

Jetzt noch ein paar Mädchen-Bilder, und dann komme ich endlich zu Hitler.

Die Kleider

Die Kleider

Die Schuhe

Die Schuhe

DER Schuh

DER Schuh

In der Kürbis-Kutsche

In der Kürbis-Kutsche

Auch Hitler gab es dieses Jahr auf der Berlinale. In Oliver Hirschbiegels ("Der Untergang) Film "Elser - 13 Minuten". Der Film (kommt am 9. April in die Kinos) erzählt die wahre Geschichte eines Handwerkers aus Süddeutschland, der bereits 1938 erkannte, dass die Nazis das Ende der Menschlichkeit bedeuten. Sein Versuch, Hitler zu töten, schlug fehl, Elser wurde verhaftet, gefoltert, ins KZ gesteckt und kurz vor Ende des Krieges ermordet.

Wohl weil dieser Mann der lebende Beweis dafür war, dass man "es" sehr wohl hätte wissen können, hat es bis in die 1990er Jahre gedauert, dass sein Schicksal erforscht wurde. Hirschbiegel hat ihm ein beeindruckendes filmisches Denkmal gesetzt.

Und das war's dann auch schon wieder mit der Berlinale. Wenn heute Abend die Bären vergeben werden, liegt ein ziemlich schönes Festival hinter uns. Da sind sich die Kollegen einig. Nur bei "Fifty Shades of Grey" sind die Gräben nach wie vor wirklich tief!

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(