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Christopher Reeve: "Superman" fliegt nicht mehr

Bekannt wurde er als "Superman", seit einem Reitunfall vor neun Jahren war er vom Hals abwärts gelähmt. Jetzt ist der Schauspieler Christopher Reeve im Alter von 52 Jahren gestorben.

Der US-Schauspieler und frühere "Superman"-Darsteller Christopher Reeve ist nach Angaben seines Sprechers im Alter von 52 Jahren verstorben.

Reeve sei am Sonntag den Folgen eines Herzinfarkts erlegen, sagte der Sprecher am Montag. Der an den Rollstuhl gefesselte Reeve habe den Herzinfarkt bei der Behandlung eines Druckgeschwürs erlitten und sei ins Koma gefallen. Er sei bereits am Samstagabend ins Krankenhaus eingeliefert worden und nicht wieder zu Bewusstsein gekommen. Der in New York geborene Schauspieler war seit einem Reitunfall 1995 querschnittsgelähmt. Nach anfänglicher Resignation sammelte er Spendengelder für die Erforschung von Rückenmarksverletzungen.

War immer "Superman"

Reeve war als "Superman"-Darsteller zu Weltruhm gelangt. Bereits das Kinodebüt 1978 wurde zum Kassenschlager. 1980, 1983 und 1987 wurden Fortsetzungen gedreht, wobei das Drehbuch für den letzten Teil aus Reeves Feder stammte. Schon während seiner Zeit als "Superman" bemühte er sich um andere Film- und Theaterrollen, um nicht auf ein Image festgelegt zu werden. Trotz Filmerfolgen wie "Was vom Tage übrig bleibt" an der Seite von Anthony Hopkins und Hugh Grant, "Sprachlos" gemeinsam mit Michael Keaton und "Das Dorf der Verdammten" wird er seinem Publikum vor allen in der Rolle des heldenhaften Muskelmanns in Erinnerung bleiben.

Reeve war Vater von drei Kindern und seit 1992 mit der Schauspielerin Dana Morosini verheiratet.

AP / AP
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