Claudia Michelsen "Lange war es ja auch nicht wirklich 'cool', aus der DDR zu sein. Heute schaue ich anders zurück"

Schauspielerin Claudia Michelsen
Schauspielerin Claudia Michelsen
© Mathias Bothor
In ihrem neuen Film "In einem Land, das es nicht mehr gibt" reist Schauspielerin Claudia Michelsen zurück in ihre eigene Vergangenheit. Im Interview mit dem stern spricht die 53-Jährige über ihr Aufwachsen in der DDR.

Frau Michelsen, in dem Film "In einem Land, das es nicht mehr gibt" spielen Sie Elsa Wilbrodt, die Chefredakteurin des DDR-Modemagazins "Sibylle". Ihre Rolle erinnert in manchen Szenen an Miranda Priestley, die man aus "Der Teufel trägt Prada" kennt. Was hat Sie an der Rolle fasziniert?
Ich empfinde Elsa gar nicht als streng. Sie ist eher konsequent, lebt für das, was sie tut. Ihre Welt ist die Fotografie, die Mode und die Kunst, dafür zahlt sie einen hohen Preis. Sie weiß, das System DDR zu händeln. 

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