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"Tatsächlich... Liebe": Darum war Emma Thompson als betrogene Ehefrau so überzeugend

Als hintergangene Ehefrau brach Emma Thompson in dem Weihnachtsklassiker "Tatsächlich... Liebe" in Tränen aus. Nun hat sie verraten, warum sie die Rolle so überzeugend spielen konnte. Ihr damaliger Mann Kenneth Branagh kommt dabei nicht gut weg.

Emma Thompson

In dem Film "Love Actually" wurde Emma Thompson von ihrem Film-Partner Alan Rickman hintergangen (r.). Einige Jahre zuvor hat die Schauspielerin privat etwas ganz Ähnliches erlebt: Ihr echter Mann Kenneth Branagh (l.) hatte eine Affäre mit Helena Bonham Carter - und verließ sie für die jüngere Frau. 

Picture Alliance

Jahr für Jahr rührt dieser Film Millionen Menschen zu Tränen: Die romantische Komödie "Tatsächlich... Liebe" von 2003 erzählt die Liebesgeschichten, die verschiedene Menschen zu Weihnachten erleben. Für einen Charakter hält das Fest der Liebe dagegen eine dicke Enttäuschung bereit: Die von Emma Thompson gespielte Karen erfährt ausgerechnet bei der Bescherung, dass ihr Mann, im Filn dargestellt von Alan Rickman, sie betrügt: Sie hat kurz vorher eine teure Halskette in seiner Jacke entdeckt. Doch unterm Weihnachtsbaum liegt eine CD von Joni Mitchell. Daraufhin bricht sie in bittere Tränen aus. Eine Rolle, die sie so überzeugend spielt, dass sie eine Nominierung für den britischen Filmpreis BAFTA bekam.

Nun hat die englische Schauspielerin verraten, wieso sie diese Szene so überzeugend verkörpern konnte. Sie habe etwas ähnliches selbst erlebt. Ihr Herz sei ein paar Jahre vorher von ihrem damaligen Ehemann Kenneth Branagh gebrochen worden. "Die Szene, in der mein Charakter am Bett steht und weint ist so bekannt, weil es etwas ist, das jeder schon durchlebt hat", sagte Thompson bei einer öffentlichen Veranstaltung. "Ich wusste was es bedeutet, eine Halskette zu finden, die nicht für mich bestimmt war, sagte die 58-Jährige.

Ken und Em - das Traumpaar des britischen Films

Emma Thompson und Kenneth Branagh waren für ein gutes Jahrzehnt das Traumpaar des britischen Films. Die beiden hatten sich 1986 bei Dreharbeiten zu der Mini-Serie "Fortunes Of War" kennengelernt. Drei Jahre später folgte die Hochzeit. Insgesamt elf Filme drehten "Ken und Em", wie sie von der englischen Presse genannt wurden, darunter die viel gelobten Shakespeare-Verfilmungen "Heinrich V." und "Viel Lärm um nichts". 1995 trennten sich die beiden Filmstars. Denn 1994 hatte Branagh am Filmset von "Mary Shelley's Frankenstein" die Schauspielerin Helena Bonham Carter kennengelernt - und mit ihr eine Affäre begonnen. 

Als Emma Thompson 2003 in ihrer Filmrolle bittere Tränen vergoss, hat sie nach ihrer eigenen Aussage an die Verletzungen jener Zeit gedacht. Privat sah es da für sie schon ganz anders aus: Sie hatte 1995 bei Dreharbeiten zu "Sinn und Sinnlichkeit" den Schauspieler Greg Wise kennen- und lieben gelernt. 1999 kam die gemeinsame Tochter auf die Welt, 2003 folgte die Hochzeit. Privat gab es für Emma Thompson also ein Happy End.

Wer hat's gesagt: Shakespeare, Goethe oder Luther?

    Zum Einstieg eine leichte Frage: "Etwas ist faul im Staate Dänemark" lautet ein berühmtes Zitat. Woher stammt es?


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