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FILMSTART: »Spider-Man ist einer von uns«

Am 6. Juni startet »Spider-Man« in den deutschen Kinos. Für die Prominenz gab es die Abenteuer des Spinnenmenschen bereits bei der Deutschlandpremiere zu sehen.

Hunderte Fans und zahlreiche prominente Gäste haben am Montagabend in Berlin die Stars des Films »Spider-Man« zur Deutschlandpremiere begeistert empfangen.

Start ist am 6. Juni

»Spider-Man ist der Held meiner Jugend«, bekannte TV-Komiker Oliver Kalkofe, der zu Ehren seines Filmidols in einem Hemd mit bedrucktem Spinnennetz erschien. Auch Skispringer Sven Hannawald freute sich auf die Verfilmung des Comic-Helden und war gespannt, wie »Spider-Man« als reale Figur erscheinen würde. »Spider-Man«-Darsteller Tobey Maguire erschien gemeinsam mit Regisseur Sam Raimi und den weiteren Schauspielern Kirsten Dunst und Willem Dafoe über den roten Teppich. Kinofans können ab 6.Juni die Abenteuer des Spinnenmenschen auf der Leinwand verfolgen.

Prominenz bei der Premiere

Unter den Premierengästen waren außerdem Komiker Otto Waalkes, Filmproduzent Artur Brauner sowie die Schauspielerinnen Katja Riemann und Jasmin Tabatabai. Nach der Filmvorführung war eine Party in Anwesenheit der Darsteller geplant.

Neues Verhältnis zu Spinnen

Maguire hat nach eigenen Worten im Laufe der Dreharbeiten sein Verhältnis zu Spinnen geändert. Früher habe er sich einfach keine Gedanken über die Tiere gemacht, sagte Maguire wenige Stunden vor der Deutschlandpremiere Reuters TV. Inzwischen habe er gemerkt, wie harmlos die Spinnentiere eigentlich seien. Im Gegensatz zu Maguire war Dunst von den Spinnen weniger angetan. »Am Anfang des Films schauen wir uns die Spinnen an, aber sie waren in Kästen - worüber ich sehr froh war«, gab die Schauspielerin zu. Dafür zeigte sie sich aber von Filmpartner Maguire mehr angetan: »Er ist ein guter Küsser... Er ist wirklich süß.«

Auch die Frau von Bundespräsident Johannes Rau (SPD) hält lieber Distanz zu Spinnen: »Die waren mir nie sympathisch, aber ich weiß, wie nützlich sie sind«, sagte Christina Rau, die gemeinsam mit ihren Töchtern Anna und Laura über den roten Teppich lief.

Kampf gegen das Böse

»Spider-Man« erzählt die Geschichte des schüchternen Schülers Peter Parker in New York, der bei einem Labor-Besuch von einer genetisch manipulierten Spinne gebissen wird. Kurze Zeit später stellt er fest, dass die Fähigkeiten des Tieres auf ihn übergegangen sind. Zunächst nutzt Peter die neu gewonnenen Kräfte zu seinem eigenen Vorteil und beeindruckt so seinen Schwarm Mary Jane Watson (Dunst). Der Tod seines Onkels bringt »Spider-Man« dann dazu, seine Fähigkeiten im Kampf gegen das Böse in Gestalt des Grünen Kobolds (Dafoe) einzusetzen. Fünf Monate lang habe er sich sechs Tage in der Woche auf die Rolle vorbereitet, verrät Maguire. Mit Yoga, Gymnastik und einer speziellen Diät habe er sich fit gemacht, um die akrobatischen Einsätze von Peter Parker darstellen zu können.

Spider-Man ist einer von uns»

Das Geheimnis des Erfolgs der »Spider-Man«-Comics liegt nach Ansicht von Regisseur Raimi in der Figur Peter Parker. »Ich glaube, eine Menge Kinder können sich mit ihm identifizieren«, sagte Raimi. »?Spider-Man? ist wirklich einer von uns.« Raimi arbeitet nach seinen Worten derzeit bereits an einer Fortsetzung. Der Film war Anfang Mai in den USA mit Einnahmerekorden gestartet - er hatte nach neun Tagen 200 Millionen Dollar (gut 217 Millionen Euro) eingespielt.

Erster Spider-Man von 1962

Vor 40 Jahren stellten Stan Lee und Steve Ditko vom Verlag Marvel Enterprises Inc. erstmals die Comic-Figur »Spider-Man« vor. Der Held mit den Spinnenkräften feierte vom Start weg große Erfolge und die erste Ausgabe mit »Spider-Man« vom August 1962 hat derzeit einen geschätzten Sammlerwert von 25.000 Dollar. »Ich habe als Kind nie Comicbücher gelesen«, gab Maguire zu. Erst mit den Dreharbeiten sei er zum Fan des Spinnen-Menschen geworden.