ZDF-Serie "Liberame" Kenda Hmeidan kommt aus Syrien. In Ihrer ersten deutschen TV-Rolle spielt sie eine Geflüchtete. Was macht das mit ihr?

Kenda Hmeidan in Neukölln/Treptower Park
Kenda Hmeidan kam aus Damaskus mit einem Arbeitsvisum nach Berlin
© Marlena Waldthausen
Die Schauspielerin Kenda Hmeidan verließ 2016 ihre Heimat Syrien. In der ZDF-Serie "Liberame – nach dem Sturm" spielt sie nun eine Geflüchtete. Im Gespräch mit dem stern spricht sie über Flucht, Herkunft und die emotionalen Herausforderungen ihrer Rolle.

Deutsche Segler begegnen auf dem Mittelmeer einem havarierten Flüchtlingsboot und schleppen es ab. Nach einem schweren Sturm ist das Boot verschwunden. Die Leine ist gerissen – oder wurde durchtrennt. Sieben Geflüchtete sterben in dem Unwetter, unter ihnen ein syrisches Mädchen. Seine Familie und die Segler begegnen sich Jahre später in Hamburg wieder, wo die einen ein neues Leben angefangen haben und die anderen eine kleine Werft betreiben. Zwischen ihnen steht die Frage der Schuld.

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