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Kino: Weltrekord für "Matrix 3"

Der letzte Teil der "Matrix"-Trilogie hat weltweit einen Einnahmerekord erzielt, an den Kinokassen in den USA aber keineswegs für Furore gesorgt.

Der letzte Teil der "Matrix"-Trilogie hat weltweit einen Einnahmerekord erzielt, an den Kinokassen in den USA aber keineswegs für Furore gesorgt. Hollywoods Kassensturz am Sonntagabend ergab, dass die Begeisterung für "Matrix Revolutions" in den USA schneller als erwartet nachließ.

Das Finale der Saga um den Überlebenskampf zwischen Mensch und Maschine brachte von Freitag bis Sonntag nach Studioangaben 50,16 Millionen Dollar in die US-Kinokassen. Das waren rund 45 Prozent weniger als "Matrix Reloaded" vor einem halben Jahr erreicht hatte. Dennoch kam "Revolutions" souverän auf den ersten Platz der US-Charts.

Erfolgreicher als "Der Herr der Ringe"

Weltweit stellte "Revolutions" mit Einnahmen von insgesamt 204,1 Millionen Dollar seit dem Start am vergangenen Mittwoch einen einen neuen finanziellen Rekord auf. Das lag aber mit daran, dass der Film in einer Rekordzahl von 109 Ländern gleichzeitig in die Kinos kam. Das bisherige beste internationale Startergebnis hatte das Fantasy-Epos "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" mit etwa 200 Millionen Dollar erreicht.

"Wunder von Bern" rutscht ab

"Matrix Revolutions" hat auch in Deutschland auf Anhieb den Spitzenplatz der Kinocharts erobert. Die Top-Hits der Vorwoche rutschten jeweils um eine Position ab: Der bisherige Spitzenreiter, Sönke Wortmanns "Wunder von Bern", kam auf Platz zwei, die Komödie "Ein (un)möglicher Härtefall" mit Catherine Zeta-Jones und George Clooney auf Rang drei. Der "Luther"-Film, in dem Joseph Fiennes, Oscar-Preisträger Peter Ustinov und Uwe Ochsenknecht mitspielen, rangierte in der Publikumsgunst an vierter Stelle. Dahinter landete Quentin Tarantinos Rache-Epos "Kill Bill" mit Uma Thurman.