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Neuer Film "Skyfall": James-Bond-Akteure feiern pompöse Weltpremiere

Ein Prinz gratuliert zum 50. Serienjahr: Auf dem roten Teppich der Londoner Royal Albert Hall flanierten zur ersten Vorführung des neuen James-Bond-Films Geheimagenten-Fans verschiedener Couleur.

Fünfzig Jahre nach dem ersten Erscheinen von Geheimagent 007 im Kino ist der neueste James-Bond-Film in London mit einer besonders glamourösen Weltpremiere vorgestellt worden. Bei der Feier in der berühmten Royal Albert Hall ließen sich Hauptdarsteller Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem und der Rest des Teams am Dienstagabend von den Fans bejubeln, bevor sie zusammen mit ausgewähltem Publikum "Skyfall" anschauten. Ihre Majestät Queen Elizabeth II., in deren Dienst Bond in den Filmen steht, war zwar nicht dabei. Als Vertreter war jedoch ihr Sohn und Thronfolger Prinz Charles mit Frau Camilla geladen.

"Auf so einer Premiere bin ich noch nie gewesen, es ist absolut unglaublich", sagte Craig auf dem Roten Teppich. Es sei eine "unglaubliche Ehre" für ihn, Teil der Bond-Geschichte zu sein. Dass bei der Weltpremiere auch Prinz Charles dabeisein wolle - nachdem die Queen höchstpersönlich an einem James-Bond-Kurzfilm für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Juli teilgenommen hatte - sei das "Sahnehäubchen auf der Torte".

Der Oscar-prämierte Regisseur Sam Mendes berichtete von "nervenaufreibenden" Schwierigkeiten, aus dem "öffentlichen Eigentum" Bond etwas Eigenes zu kreieren. Er habe versucht seinen "inneren 13-Jährigen" für das Projekt abzurufen.

Mehr Humor und auch mehr Gefühl im neuen Bond

Vor der Royal Albert Hall stand unter anderem ein Aston Martin, der klassische Bond-Wagen. Bardem, der in "Skyfall" den Bösewicht Silva mimt, verriet, dass er immer davon geträumt habe, den Schurken in einem Bond-Film zu spielen. Auf die Frage nach dem Geheimnis von 007 sagte er: "Fünfzig Jahre sind eine lange Zeit - irgendwas muss da richtig gelaufen sein."

In "Skyfall" greifen Hacker den britischen Geheimdienst MI6 an, und Bond gerät an seine persönlichen Grenzen. Die meisten Kritiker loben die 23. Bond-Ausgabe, in der diesmal das Böse Bonds Arbeitgeber, den Geheimdienst MI-6, bedroht. Craig, dessen bisherige Leistungen Kritiker als besonders gelungene Darstellung der Romanvorlage Ian Flemings feierten, kündigte Überraschungen an. Der neue Bond werde mehr Humor und auch mehr Gefühl zeigen.

jar/DPA/AFP / DPA