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Oldenburg Filmfestival: "Die Boxerin" erhält "German Independence Award"

Der Film "Die Boxerin" von Catharina Deus ist beim 12. Internationalen Filmfest im niedersächsischen Oldenburg mit dem "German Independence Award" ausgezeichnet worden.

Der Beitrag der jungen Filmerin aus Buchholz i.d. Nordheide - ihr Abschlussfilm von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin - wurde nach Veranstalterangaben von einer fünfköpfigen Jury unter vier deutschsprachigen Independence-Filmen ausgewählt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Mit der Preisverleihung ging das mehrtägige Filmfest zu Ende.

Exzellente Arbeit mit den Schauspielern

"Die Boxerin" wurde als "außerordentlich professionelles Debüt" der Regisseurin Catharina Deus geehrt. Die international besetzte Jury begründete die Entscheidung zu wesentlichen Teilen mit der exzellenten Arbeit mit den Schauspielern. Dem Ensemble gelang es nach Einschätzung der Jury, jeder Figur zu einem "eigenen glaubwürdigen Leben zu verhelfen". Als herausragend würdigte die Jury Hauptdarstellerin Katharina Wackernagel, die im Film "eine schwierige Rolle unvergesslich interpretiert".

"Die Boxerin" erzählt die Geschichte eines Mädchens (Katharina Wackernagel), das in einer mecklenburgischen Kleinstadt aufwächst und davon träumt als Boxerin Karriere zu machen. Das Filmfest Oldenburg, das in diesem Jahr vom 7. bis 11. September stattfand, besteht seit 1994 und gehört zu den namhaften Filmfestivals in Deutschland. In Oldenburg werden Independent-Filme des jungen alternativen Kinos ausgezeichnet und eine Vielfalt deutscher und internationaler Filme präsentiert. Der Preis wurde dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben. "Die Boxerin" wird im November 2005 am renommierten spanischen Festival Internacional de Cine de Gijon teilnehmen. Der Kinostart ist für Februar 2006 geplant.

Eine lobende Erwähnung erhielt Till Franzen für seinen Film "Die blaue Grenze". Die Jury würdigte das fotografische Talent des Regisseurs und die konsequente Erzählstruktur des Films.