HOME

"Independence Day: Wiederkehr": Ist Donald Trump ein Alien?

In gut einem Monat kommt nach 20 Jahren die Fortsetzung von "Independence Day" ins Kino. Regisseur Roland Emmerich bleibt der Master of Destruction, stellt auf der Pressekonferenz Teil drei in Aussicht und wird politisch.

Von Sophie "Levinson" Albers Ben Chamo

Liam Hemsworth, Roland Emmerich und Jeff Goldbloom

Alte "Independence Day"-Garde (Jeff Goldbloom, re.) trifft neue (Liam Hemsworth, li.), und mitten drin freut sich Regisseur Roland Emmerich

20 Jahre ist es her, dass Roland Emmerichs "Independence Day" die Sci-Fi-Action revolutioniert und Will Smith zum Superstar gemacht hat. Am 14. Juli kommt die lang erwartete Fortsetzung in die Kinos. An diesem Donnerstag hat der gefeierte Action-Regisseur sein neustes Werk der megalomanen Zerstörung in Berlin vorgestellt. Mit dabei waren Liam Hemsworth, der in "Independence Day: Wiederkehr" für die junge Generation steht, und Jeff Goldbloom als Vertreter der Alten, die im Film zusammenhalten müssen, um einen neuen Angriff der Aliens abzuwehren. Und weil das hier ein Emmerich-Film ist, fällt alles natürlich noch ein bisschen größer aus. 

Wegen eines strikten Presseembargos darf über den Film selbst noch nicht berichtet werden, aber die Stimmung im Saal war gut, als der Regisseur und die Schauspieler sowie der Filmkomponist und Co-Produzent Harald Kloser sich den Journalisten stellten. Und Goldbloom ließ sich zu einem "Spektakulär, spektakulär!" hinreißen.

Die wichtigste "Independence Day"-News des Tages ist, dass es sogar einen dritten Teil geben werde, wenn "Wiederkehr" erfolgreich ist. Das habe er dem Studio versprechen müssen, so Emmerich

Die putzigste Antwort kam von Hemsworth, der, anstatt seine Fans auf Deutsch zu grüßen, für sie auf Deutsch bis zehn zählte.

Und politisch wurde es, als Emmerich, auf Trump und Aliens angesprochen, antwortete, dass es einiges erklären würde, "wenn unter den Haaren ein Alien steckt". Auf die Frage, ob er die USA verlassen werde, sollte Trump die Präsidentschafts-Wahl gewinnen, gab er sich kämpferisch: "Ich habe jetzt einen amerikanischen Pass. Ich lasse mir mein Land nicht so einfach wegnehmen", sagte der gebürtige Stuttgarter.

Und am Ende verriet Hemsworth dann doch noch etwas über den Film: "Er sieht sehr teuer aus!"

Bis Sie das im Juli selbst beurteilen können, bleibt immer noch Teil eins: