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Großaufnahme 15 Dinge, die Sie über Omar Sy wissen müssen

Omar Sy
Der französische Schauspieler Omar Sy
© AFP
Als lebenslustiger Krankenpfleger sorgte Omar Sy im Millionenerfolg "Ziemlich beste Freunde" für gute Laune. In seiner neuen Komödie wird er unfreiwillig "Plötzlich Papa". 15 Fakten über den französischen Schauspieler.

•In seinem neuen Komödie spielt Omar Sy den sympathischen Hallodri Samuel, der "Plötzlich Papa" ist, nachdem einer seiner One Night Stands ihm (s)ein Baby in die Hand drückt und anschließend verschwindet. Nach acht Jahren taucht sie wieder auf, und die Geschichte nimmt eine tragische Wendung.

•Er wurde 20. Januar 1978 im Pariser Vorort Trappes, Yvelines, als viertes von acht Kindern geboren. Sein Vater stammt aus dem Senegal und war Fabrikarbeiter, seine mauretanische Mutter arbeitete als Putzfrau.

•Ursprünglich wollte er Ingenieur für Heizung-, Lüftung- und Sanitärtechnik werden und als solcher in den Senegal gehen, doch schon während seiner Schulzeit entdeckte er sein komödiantisches Talent und arbeitete von 1996 bis 1997 für den französischen Privatsender Radio Nova.

•Mit seinen Jugendfreunden, den heute berühmten Komikern Jamel Debbouze und Fred Testot produzierte er für den TV-Sender Canal+ zahrleiche Shows, unter anderen ab 2005 "Omar et Fred", die ihn landesweit bekannt machte.

•Eines Tages tauchten zwei Regisseure auf, die auf der Suche nach Schauspielern für ihren Kurzfilm "Ces jours heureux" (2002) waren und engagierten ihn. Bei dem Duo handelte es sich um Eric Toledano und Olivier Nakache, mit dem er anschließend zwei Spielfilme drehte und das ihm die Rolle des Driss in "Ziemlich beste Freunde" auf den Leib schrieb.

•Drei Jahre später war er Gast in der Abenteuershow "Fort Boyard":

•Seit dem 6. Juli 2007 ist er mit seiner Frau Hélène verheiratet, eine ausgebildete Logopädin, die er 1997 kennengelernt hatte. Die beiden haben vier Kinder im Alter von sieben, zehn, zwölf und 15 Jahren.

•Er wirkte in zahlreichen Videos französischer Musiker mit, darunter "Etre e tavoir" von Zazie:

und "J’ai trop dansé" von Mokobe:

•Für seine Leistung als Driss in "Ziemlich beste Freunde" wurde er 2012 mit dem César als Bester Hauptdarsteller ausgeszeichnet. Als erster schwarzer Schauspieler überhaupt.

•Außerdem wählten ihn seine Landsleute im selben Jahr zum drittbeliebtesten Franzosen – hinter dem Tennisspieler Yannick Noah und dem Fußballer Zinédine Zidane.

•Er lebt seit 2012 mit seiner Familie in Los Angeles.

•Unter der Regie von Guy Ritchie wirkte er im knalligen Werbetrailer zum Computerspiel "Call of Duty: Black Ops 2" mit:

•Das sagt er:
"Normalerweise ist es so: Die Leute sehen dich an und sagen: Du bist schwarz, und du kommst aus der Banlieue. Und damit schließen sich alle Türen. Ich hatte immer das Bedürfnis, mehr als das zu sein. Wenn ich eine Tür sehe, die einen Spalt offen ist, finde ich immer einen Weg da durchzuschlüpfen."

•Das sagen andere:
"Als wir ihn das erste Mal trafen, stimmte die Chemie sofort. Er ist ein demütiger, witziger und respektvoller Mensch. Darüber hinaus ist er sehr spontan und natürlich, weil er nie eine Schauspielschule besucht hat." (Olivier Nakache)

Omar Sy für Einsteiger:

„Hilfe, Ferien!“ (2006)
„Mic Macs – Uns gehört Paris!“ (2009)
„Ziemlich beste Freunde“ (2011)
„Der Schaum der Tage“ (2013)
„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (2014)
„Heute bin ich Samba“ (2014)


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