VG-Wort Pixel

Student Academy Award Kein Oscar für Hamburger Filmstudenten

Zum zweiten Mal in Folge war ein deutscher Filmstudent für einen Studenten-Oscar nominiert. Doch anders als letztes Jahr hat die Jury bereits in der Vorauswahl gegen den deutschen Beitrag gestimmt.

Deutschland ist im Wettbewerb um den diesjährigen Studenten-Oscar leer ausgegangen. Wie die Oscar-Akademie am Dienstag in Los Angeles mitteilte, können drei Nachwuchsregisseure aus Großbritannien, Belgien und der Schweiz auf die Preise in Gold, Silber und Bronze hoffen. Enttäuschung für Matthias Zuder, 28, Absolvent der Hamburg Media School. Der gebürtige Österreicher hatte es mit seinem Kurzspielfilm "Erbgut" zunächst unter die Finalisten aus neun Ländern geschafft. Die Studenten-Preise werden am 8. Juni in Beverly Hills zum 40. Mal verliehen.

Im vorigen Jahr wurden gleich zwei Studenten-Oscars an junge deutsche Filmemacher vergeben. Die Trophäe in Silber bekam Thomas Stuber von der Filmakademie Baden-Württemberg, Bronze ging an Elmar Imanov von der Internationalen Filmschule Köln.

Mit den Studenten-Oscars ehrt die Akademie seit 1972 ausländische Regisseure und junge Talente von Filmhochschulen in den USA. Es gibt fünf Kategorien, eine davon für den besten Auslandsfilm. Gewinner der Nachwuchspreise mischen häufig auch bei der großen Oscar-Verleihung mit. Seit 1972 konnten sie 46 Oscar-Nominierungen holen, achtmal wurde ihnen die vergoldete Trophäe verliehen.

steh/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker