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Preisverleihung: "Good Bye, Lenin!" Favorit beim Deutschen Filmpreis

Im Berliner Tempodrom wird der 53. Deutsche Filmpreis vergeben. Als Favorit um den Titel des besten Films geht die Politkomödie "Good Bye, Lenin!" ins Rennen.

Mit sechs Nominierungen geht die Politkomödie "Good Bye, Lenin!" als großer Favorit in das Rennen um den 53. Deutschen Filmpreis, der am Freitagabend in Berlin vergeben wird.

Der Film um den Untergang der DDR ist als bester Spielfilm vorgeschlagen. Regisseur Wolfgang Becker und die Darsteller Katrin Saß, Daniel Brühl, Maria Simon und Florian Lukas wurden in weiteren Kategorien nominiert. Neben "Good Bye, Lenin!" gehen als bester Film die Werke "Nackt", "Lichter", "Solino", "Elefantenherz" und "Pigs Will Fly" an den Start.

Auszeichnung für das beste Drehbuch wieder dabei

Auf eine als Lola bezeichnete Ehrung kann neben Saß auch Hannelore Elsner ("Mein Letzter Film") als bester Hauptarstellerin hoffen. Gegen Brühl als bester Hauptdarsteller treten Andreas Schmidt ("Pigs Will Fly") und Jürgen Vogel ("Scherbentanz") an.

In diesem Jahr werden außerdem die Auszeichnungen für das beste Drehbuch wieder im Rahmen des Deutschen Filmpreises verliehen. Etliche Jahre wurde der Drehbuchpreis im Rahmen der Berlinale vergeben.

Stargast Ornella Muti

Als Stargast zu der Gala im Berliner Tempodrom wird die italienische Schauspielerin Ornella Muti erwartet, außerdem haben sich Prominente aus Showbiz, Politik, Sport und Kultur zum Gang über den roten Teppich angekündigt. Für Unterhaltung zwischen den einzelnen Preisübergaben der von Jörg Pilawa moderierten Show soll die Pop-Gruppe Simply Red sorgen.

Insgesamt vergibt die Filmpreis-Jury 16 Auszeichnungen in Gold und zwei in Silber. Alle Preise zusammen sind mit mehr als 2,8 Millionen Euro dotiert.