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Vom Cameo-Auftritt rausgeschmissen: "Hangover 2" ohne Mel Gibson

Eigentlich sollte Mel Gibson eine kleine Rolle im zweiten Teil der erfolgreichen US-Komödie "Hangover" übernehmen. Eigentlich. Denn am Donnerstag verkündete Regisseur Todd Phillips plötzlich den Rauswurf des Darstellers.

Viele Freunde scheint Mel Gibson in Hollywood nicht mehr zu haben: Die kalifornische Polizei ermittelt wegen angeblicher häuslicher Gewalt, Gibsons religiöse Einstellung wird in der Öffentlichkeit heftig diskutiert.

Nun folgt ein weiterer Schlag, der Gibson möglicherweise endgültig zur persona non grata in Hollywood erklärt: Der Hollywood-Star darf nicht im zweiten Teil der Hitkomödie "Hangover" mitspielen.

Regisseur Todd Phillips bestätigte am Donnerstag den Rauswurf des Darstellers gegenüber der Film-Internetseite "TheWrap.com".

Phillips selbst und die Studioleitung von Warner Brothers hätte sich Gibson zwar für den Film gewünscht. Letztlich sei der kurze Cameo-Auftritt als Tatowierkünstler aber an der Unterstützung der Besetzung und der Crew gescheitert. Phillips ging nicht weiter darauf ein, wer gegen Gibson gestimmt hatte. "TheWrap.com" spekulierte allerdings, dass Differenzen mit "Hangover"-Star Zach Galifianakis ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen sein könnten. Galifianakis hatte sich in der US-Show "Comedy Death-Ray" negativ zu seinen aktuellen Filmprojekten geäußert.

Der Originalstreifen "Hangover" handelt von einer ausufernden Junggesellenparty in Las Vegas. Die Fortsetzung mit Zach Galifianakis und Bradley Cooper soll nun in Thailand spielen.

Mel Gibson (54) ist mit seiner russischen Ex-Freundin Oksana Grigorieva in einen Sorgerechtsstreit um die gemeinsame kleine Tochter verwickelt.

DPA / DPA