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Unterm Strich: Die SPD macht auf dicke Hose

Cartoonist Til Mette ist jetzt auch stern-Stimme, wöchentlich meldet er sich nun von seinem Schreibtisch und schätzt die Weltlage ein.

Och... is# alles Sache der Gewohnheit! Dass alle meine und deren Freunde handysüchtig sind, fällt mir gar nicht mehr auf, weil ich selber handysüchtig bin. Praktisch!

Komisch... wenn man morgens den Laptop aufmacht und einem die täglichen Trumpiaden zum Frühstück entgegenfliegen, vermisst man den ganzen Mist plötzlich, wenn der Präsident mal einen Tag Pause macht.

Wenn abends nix im Fernsehen läuft, läuft Talkshow. Und wenn nix in der Talkshow läuft, dann sitzt da so ein Simpel von der AfD auf Wolfgang Bosbachs Stuhl in dieser Talkshow. (Hätte das gewollt?) 

Ich habe mich schon an die Wölfe in Norddeutschland gewöhnt. Auch, dass sie mir am Wurststand im Supermarkt das letzte Stück Lammkotlett vor der Nase wegschnappen.

Wenn man ein paarmal erlebt hat, wie in den USA fünfjährige in Handschellen abgeführt werden, bekommt man ganz neue Ideen für den erzieherischen Umgang mit den eigenen Kindern...

Wie die jetzt mit Martin Schulz auf dicke Hose macht, das kennen nur Sozialdemokraten, die sich an Herbert Wehner erinnern können. Und der ist auch tot.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo