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Bayreuth-Spiele: Jonathan Meese soll 2016 Wagners "Parsifal" inszenieren

Das Schöne und Gute ist nicht Sache von Jonathan Meese. Das Enfant terrible der deutschen Kunst soll 2016 in Bayreuth Wagners "Parsifal" in Bayreuth inszenieren.

Provozieren und schockieren - das liegt Jonathan Meese. Was der deutsch-britische Künstler malt, modelliert und inszeniert, ist Lichtjahre entfernt vom sogenannten guten Geschmack. Der gefeierte Skandalkünstler, 42, mit dem langen Haupthaar und dichtem Schnäuzer schockiert Ohren und Augen seines Publikums - und er polarisiert die Kritiker. An Oper denkt man bei Meese nicht zwangsläufig. Umso überraschender kam die Nachricht, dass die Bayreuther Festspielleitung dem Enfant terrible der Kunstszene die Inszenierung von Wagners "Parsifal" 2016 anvertraut.

Schon Christoph Schlingensief (gestorben 2010) hatte mit seinem "Parsifal" 2004 in Bayreuth heftigste Reaktionen ausgelöst. Von "Voodoo" und "Hühnermassaker" schrieben seinerzeit die Feuilletons. Auch Meese, der schon mal als "kultureller Exorzist" beschrieben wird, wird das Publikum auf dem Grünen Hügel gewiss nicht schonen.

Mit Parsifal hat sich Meese bereits beschäftigt. Er stellte einen drehbaren "Parzivalkopf", einen Schädel Richard Wagners, für seine Performance "Jonathan Meese ist Mutter Parzival" her. Eine Opernregie hat Meese bisher noch nicht geliefert. Fremd ist dem Performance- und Aktionskünstler die Bühne allerdings nicht.

Ein "Missverständnis des Feuilletons"

2007 inszenierte er eine wirre Performance "Die Frau - Das Erzmanifest der Vorrevolution" an der Berliner Volksbühne. Ein chaotisches Bühnensammelsurium, ohrenbetäubender Hardrock und zweistündige ermüdende Tiraden und Monologe zeichneten das Werk aus. Vom "totalen Theater" schwärmte Meese seinerzeit. Für Frank Castorf betätigte er sich als Bühnenbildner.

Wüst ist auch die Bilder- und Skulpturenwelt Meeses, die von maskierten Gestalten, außerplanetarischen Kriegern, Totenköpfen und erigierten Penissen bevölkert wird. In London pöbelte Meese das Publikum vor einigen Jahren mit "Heil Hitler" an. In seinen Werken beschäftigt er sich mit Diktatoren von Hitler und Stalin bis Pol Pot, er selbst hat die "Diktatur der Kunst" ausgerufen.

"Missverständnis des Feuilletons" nennen manche Kritiker den Starkünstler. Andere schätzen den exzessiven Provokateur, dessen Werk in der Nachfolge von Joseph Beuys gesehen wird. Georg Baselitz sammelt seine Werke. Der 2007 gestorbene Jörg Immendorff mochte Meeses "radikales Denken".

Geboren wurde Meese 1970 in Tokio. Seine Mutter stammte aus Deutschland, der Vater aus Großbritannien. Mit Kunst beschäftigte sich Meese nach eigenen Angaben erst seit seinem 21. Lebensjahr. "Ich kann doch als Mensch wahnsinnig freundlich sein und trotzdem in der Kunst die brutalsten, vielleicht menschenfeindlichsten Werke produzieren", sagte Meese 2006 über sich selbst.

Dorothea Hülsmeier, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(