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Museum Folkwang Schüttes "Frauen" kommen nach Essen


Er ist einer der einflussreichsten Künstler Deutschlands. In Essen eröffnet eine Ausstellung, die sich ausschließlich den Darstellungen von Weiblichkeit durch Thomas Schütte widmet.

Frauenplastiken des international renommierten Bildhauers Thomas Schütte, 58, sind ab Samstag im Museum Folkwang in Essen zu sehen. Mit der Ausstellung "Frauen" (bis 12. Januar 2014) zeigt das Museum die zentrale Werkserie aus 18 voluminösen Bronze-, Stahl- und Aluminiumplastiken als erstes deutsches Haus in Gänze. Die Schau wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler realisiert. In der neuen Halle des Museums sei eine wunderbare Realisierung gelungen, sagte Schütte bei der Vorstellung der Ausstellung am Freitag. "Wir sind ganz nah am Optimum."

Schütte gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. Der 1954 im niedersächsischen Oldenburg geborene Künstler, der unter anderem bei Gerhard Richter studierte, hat ein vielfältiges Oeuvre von Skulpturen, Zeichnungen, Keramiken, Radierungen, Aquarellen und Architekturmodellen geschaffen.

Turin, Tampere, Essen

Ab diesem Herbst ist Schütte mit drei parallelen großen Ausstellungen in Europa vertreten: Die Fondation Beyeler in Basel, der Me Collectors Room in Berlin sowie das Kunstmuseum Luzern widmen sich dem Schaffen des Künstlers.

Die Figuren der Frauen-Serie, die nach Ausstellungen im italienischen Turin und im finnischen Tampere nun in Deutschland neu präsentiert werden, wiegen bis zu 1400 Kilogramm. Im Anschluss an die europäische Tradition figurativer Plastiken hat Schütte zwischen 1998 und 2006 überlebensgroße Frauenkörper geschaffen.

ono/DPA DPA

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