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Bayreuther Festspiele 2013: Steigt Regisseur Wenders in den Ring?

Zuerst war es nur ein Gerücht. Doch nun haben sowohl die Festspiele als auch Wim Wenders bestätigt, dass der Filmregisseur möglicherweise Deutschlands berühmteste und längste Oper inszenieren wird: den "Ring" in Bayreuth.

Regisseur Wim Wenders könnte in zwei Jahren bei den Festspielen in Bayreuth den "Ring des Nibelungen" inszenieren. Und das auch noch anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner.

Nachdem Gerüchte die Runde machten, hatte zuerst Festspielleiterin Katharina Wagner die Verhandlungen bestätigt: "Ja, wir verhandeln mit Wenders. Ich bin auch überzeugt, zu einer Einigung zu kommen. Ich und meine Schwester, wir fanden besonders, dass gerade der Fotograf Wenders in seinen unbewegten Bildern höchst fantasievoll zu inszenieren versteht. Bei allen Gesprächen haben wir ebenfalls einen an Theater und Oper interessierten und gebildeten Menschen erlebt", sagte sie der Zeitung "Die Welt".

Es wäre ein Debüt

Am Freitagvormittag hat nun auch Wenders' Berliner Büro die laufenden Gespräche bestätigt: "Es werden Verhandlungen geführt, mehr gibt es derzeit nicht zu sagen", so die allerdings recht kurze Antwort einer Sprecherin.

Im vergangenen Jahr hatte Wenders bereits seinen 65. Geburtstag in Bayreuth verbracht - mit "Parsifal", wie die "Welt" berichtet. Es wäre die erste Oper des Filmemachers. Sein Branchenkollege Lars von Trier hat 2006 abgesagt.

sal/DPA / DPA