Guildo Horn gilt als eine der ungewöhnlichsten Figuren der deutschen Pop- und ESC-Geschichte. 1998 trat er mit dem von Stefan Raab verfassten Song „Guildo hat euch lieb!“ an. Eine bewusst überdrehte und schrille Performance, die Deutschland den siebten Platz bescherte. Der Musiker ist bis heute ein gern gesehener Gast in Podcasts und Talkshows. Mit dem ESC kann er heute allerdings nichts mehr anfangen, wie er 2025 dem Redaktionsnetzwerk Deutschland erklärte: „Die Künstler werden erschlagen von diesen Video-Walls. Sie selbst sind nur noch ein winziger Teil der Inszenierung.“ Sein Fazit: „Das ist nicht mehr mein Wettbewerb.“
© Katja Lenz pool / Picture Alliance