HOME

ESC-Favoriten: Diese Teilnehmer singen um den Sieg

Ein russischer Superstar, ein verliebter Franzose oder doch wieder ein entzückender Schwede? In Stockholm findet am Abend der Eurovision Song Contest statt. Das sind die Favoriten und ihre Songs.

ESC 2016

Gruppenbild mit Dame: Das sind die fünf Favoriten für den ESC 2016 

Wer tritt die Nachfolge von Måns Zelmerlöw an? Am 14. Mai findet das Finale des Eurovision Song Contest in Stockholm statt. Für Deutschland geht Jamie-Lee Kriewitz mit "Ghost" an den Start. Um den Sieg wird sich nicht mitsingen, dafür ist die Konkurrenz zu stark. Das sind die Favoriten für Stockholm:

Russland - Sergey Lazarev, "You are the only one" 

Nach vier Friedenshymnen in Folge soll in diesem Jahr ein Popsong den Sieg für Russland klar machen: Damit nichts schief geht, hat der Staatssender Channel One Russia in einer internen Auswahl den in seiner Heimat umjubelten Superstar Sergey Lazarev als Teilnehmer für Stockholm bestimmt - ein russischer Justin Timberlake. Der 33-Jährige sieht nicht nur gut aus und zeigt auf Instagram-Fotos gerne seine Muckis, sondern kann auch noch singen und tanzen. "You are the only one" heißt der Titel, mit dem er den ESC zum zweiten Mal nach 2008 nach Russland holen möchte. Der Popsong stammt aus der Feder des russischen Ralph Siegel Filipp Kirkorov und erinnert mit seinen Electro-Elementen und den rhythmischen Beats an - aufgepasst - Helene Fischers "Atemlos".

ESC 2016: Zehn Fakten fürs Song-Contest-Angeberwissen


Ein schlageresquer Popsong: nicht sonderlich modern, aber eingängig - und damit perfekte Eurovisionsware. Die gigantische Bühnenshow lassen sich die Russen angeblich einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Ist der Sieg damit schon in der Tasche? Nein, denn das Lied polarisiert. Vielen ist es zu glatt und zu sehr auf Erfolg getrimmt. Ob das im Jahr eins nach Måns Zelmerlöw noch einmal Erfolg hat? Es bleibt spannend - oder wie Lazarev singt: "Thunder and lightning, it's getting exciting."

Ukraine - Jamala, "1944"

Ihr Ruf "You think you are gods, but everyone dies" dürfte bis nach Moskau zu hören gewesen sein: Bewegend, wie die Krimtatarin Jamala sich die Wut über Putin von der Seele singt. Der russische Favorit Sergey Lazarev sollte sich besser in Acht nehmen. Nicht vor Jamala, sondern vor ihrer Stimme. Doch wird der ESC einen politisierenden Song über die Deportation von Jamalas Großmutter 1944 ganz nach vorne wählen? Geschichtsstunde statt Party, das könnte viele Telefonanrufer überfordern. Sonst würden sie schließlich gleich N-TV und keine Unterhaltungsshow schauen. Trotzdem werden ihr gute Siegchancen ausgerechnet. Und wer weiß, vielleicht wird es ein Showdown zwischen der Ukraine und Russland.

Frankreich - Amir, "J'ai cherché"

Gute-Laune-Pop vin unseren Nachbarn: Amir heißt der französische Teilnehmer beim ESC 2016, genauer gesagt Laurent Amir Khlifa Khedider Haddad. Der 31-Jährige wurde in Paris geboren, seine jüdischen Eltern stammen aus Marokko und Tunesien und wanderten mit ihrem Sohn nach Israel aus, als dieser acht Jahre alt war. Inzwischen wohnt der polykulturelle Sänger wieder in Paris - und soll für Frankreich ein kleines Wunder vollbringen. Seit 1977 war die Grande Nation beim ESC nicht mehr siegreich. Das soll sich mit dem Song "J'ai cherché" ("Ich habe gesucht") ändern. Ein Lied zum Mitpfeifen und Mitträllern. In Frankreich hat der Mann mit dem Dreitagebart die Charts mit seinem selbst geschriebenen Lied bereits gestürmt. Damit's auch in Stockholm klappt, singt Amir die Strophen nicht nur auf Französisch, sondern auch in Englisch. Für seinen Refrain braucht er ohnehin keine Übersetzung: Der geht "Ju-uuu-uu" - einfach, aber gu-uuu-uut.

Schweden - Frans, "If I were sorry"

Ja, Sie haben richtig gelesen: Schweden ist drauf und dran, den ESC zum zweiten Mal in Folge und damit insgesamt zum siebten Mal, zu gewinnen: Nach Måns Zelmerlöw im vergangenen Jahr greift ein 17-jähriger Bengel nach der ESC-Krone: Frans Jeppsson Wall - oder kurz Frans werden zumindest Außenseiterchancen ausgerechnet. Bereits mit sieben Jahren stand der Südschwede zum ersten Mal auf der Bühne. Er widmete Volksheld Zlatan Ibrahimović ein Fußballlied und schaffte es damit auf Platz eins der Schwedencharts. Zehn Jahre später belegt er mit "If I were sorry" wieder den obersten Rang. Der ESC-Song aus schwedischer Feder ist außergewöhnlich: kein klassisches Poplied, sondern eine rhythmische und gefühlvolle Ballade, die aber ohne den üblichen Herzschmerzpathos auskommt. Dass sie so gut funktioniert, liegt auch am Interpreten: Wenn Frans mit seinen blauen Augen in die Kamera schaut und zu singen beginnt, fliegen ihm die Herzen nur so zu. Ein Sympathieträger, der ohne große Inszenierung auskommt und Spaß hat. Ja, Frans ist sowas wie die männliche Lena. Lovely.

Australien - Dami Im, "Sound of Silence"

Australien darf auch 2016 am Eurovision Song Contest teilnehmen und zeigt den Europäern erneut, wie ESC-Favoriten gemacht werden: Dami Im ist die australische Loreen. Die 27-Jährige, die in Südkorea geboren wurde und mit neun Jahren mit ihren Eltern nach Queensland zog, gewann 2013 die Castingshow X-Factor und gehört seitdem zu den Superstars des Landes. Ihr Song "Sound of Silence" stammt aus der Feder des australischen Songwriter-Duos DNA, die bereits für Ricky Martin und Delta Goodrem Hits geschrieben haben. Die Ballade mit den Trommeln am Anfang ist die perfekte Hymne für Dami Im: eingerahmt von hämmernden Bässen wird sie ihre außergewöhnliche Stimme zur Geltung bringen. Bombastisch, dramatisch, mystisch. Wie eine Diva verbringt Im die meiste Zeit ihres Auftritts sitzend auf der Bühne und zeigt, welch raffinierte Wirkung die zum Einsatz kommende Hologrammtechnik haben kann:. Um sie herum schwebten wie in einem Traum Gesichter. Magisch gut.

Armenien - Iveta Mukuchyan, "LoveWave"

Ein guter Song, eine Bühnenshow mit viel Pyrotechnik und eine Sängerin im Negligé-Catsuit: Armenien könnte der Überraschungssieger des diesjährigen ESC werden. Die in Hamburg lebende Iveta Mukuchyan nahm 2010 an "The Voice of Germany" teil und sang Loreens Eurovisions-Siegerlied "Euphoria". Jetzt ist sie selbst Teil des ESC. Beim ersten Semifinale in Stockholm überzeugte die 29-Jährige mit ihrem hollywoodreifen Auftritt das Publikum. Sirenen los, Windmaschine aufgedreht und Feuer frei. Simpel aber gut auch das Oooh-oooh im Refrain. Schwappt die Liebeswelle über ganz Europa? Ausgeschlossen ist das nicht. Es wäre der erste Sieg für Armenien nach vielen Top-Ten-Platzierungen.

Lettland - Justs, "Heartbeat"

Lettland steuert den modernsten Song des diesjährigen Wettbewerbs bei. "Heartbeat" stammt aus der Feder der lettischen Vorjahresteilnehmerin Aminata Savadogo, die in Wien mit "Love Injected" den sechsten Platz belegte und von der deutschen Jury zwölf Punkte bekam. Ihr Schützling Justs Sirmais soll in Stockholm den zweiten Sieg nach 2003 nach Riga holen. Noch fehlt dem 21-Jährigen allerdings die mystische Aura, mit der Aminata 2015 begeistern konnte. Er wirkt zu sehr wie ein zerbrechlicher Milchbubi und nicht wie ein lettischer Herzensbrecher. So brav der Typ, so wild sein Song: "Heartbeat" sticht mit metallischem Electrosound positiv aus der Menge an balladigen Mid-Tempo-Titeln heraus. Wenn die Zuschauer ihren Fernseher zuhause ganz laut aufdrehen, wird das Wohnzimmer zur Disco. Fühlbar, tanzbar, wählbar. 

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(