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Freddie Mercury: Letzte Ruhestätte womöglich in London entdeckt

Vor rund 21 Jahren ist Freddie Mercury gestorben und wurde anschließend eingeäschert. Über den Verbleib der Asche wurde jahrelang spekuliert. Jetzt gibt es Hinweise auf eine letzte Ruhestätte.

Am 23. November 1991 unterrichtete Freddie Mercury die Öffentlichkeit, dass er an Aids erkrankt sei. Am Tag darauf starb der Queen-Frontmann, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara hieß, in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensington im Alter von 45 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Drei Tage später wurde die Trauerfeier in kleinem, privaten Kreis abgehalten, Mercurys Leiche in einem Krematorium im Westen Londons eingeäschert.

Laut Aussage einer Mitarbeiterin des Kensal Green Friedhofs wurde die Urne anschließend von den Eltern des Sängers mitgenommen und eine geplante Gedenkstätte auf dem Friedhof auf Wunsch der Mutter nicht errichtet. Anderen Aussagen zufolge wurde seine Asche im Genfersee verstreut.

Jetzt wurde angeblich Mercurys letzte Ruhestätte gefunden. Laut einem Bericht des britischen "Daily Mirror" hätten Fans auf dem Kensal Green Cemetery in London auf einer Grabsäule eine entsprechende Gedenktafel entdeckt. Entsprechende Fotos zeigen die Inschrift: "In liebender Erinnerung an Farrokh Bulsara. 5 Sept. 1946 - 24. Nov. 1991. Um dir immer mit all meiner Liebe nahe zu sein". Signiert ist die Widmung allein mit "M.", womöglich eine Abkürzung für Mary Austin. Mit Austin war Mercury während der 1970er Jahre liiert, bevor er sich offen zu seiner Homosexualität bekannte. Trotzdem zählte sie weiterhin zu seinen engsten Vertrauten und wurde in seinem Testament sogar als Haupterbin angegeben.

kgi/Bang