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Grand Prix: Senait singt nur im Friedensfall

Wenn es bis in den nächsten Tagen im Irak zum Krieg kommen sollte, bleiben nicht nur deutsche Soldaten unbeteiligt. Die Grand-Prix-Kandidatin Senait will dann ihren Dienst am Mikrophon verweigern.

Der Schlagerwettbewerb Grand Prix sollte nach Ansicht von Teilnehmerin Senait im Falle eines Irak-Kriegs abgesagt werden. "Wenn der Krieg kommt, sollte man den Grand Prix ruhen lassen", schreibt die Sängerin in einem Beitrag für die Berliner "Tageszeitung". "Ich möchte nicht auf der Bühne stehen und Liebeslieder singen, wenn im Irak Bomben fallen."

"Wer denkt im Mai noch an die Superstars?"

Für die Grand-Prix-Vorausscheidung, die am 7. März in Kiel stattfinden soll, rechnet NDR-Unterhaltungschef Jürgen Meier-Beer zwar mit einer schwächeren Quote als beim Superstar-Finale von RTL. Im Gegensatz zur Talentshow gehe es bei dem Schlagerwettbewerb jedoch am 24. Mai beim internationalen Finale in Riga weiter, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Wenn dagegen am 8. März auf RTL der Superstar gekürt worden ist, was wird dann aus ihm? Ob sich bis zum Grand-Prix-Finale in Riga noch jemand an ihn erinnert?"

Soll der Grand Prix im Kriegsfall ausfallen?

World-Idol

Einen internationalen Superstar-Wettbewerb nach Art des Grand Prix würde er jedoch als tolle Konkurrenz betrachten, betonte der 52-Jährige. Ein entsprechendes Sendekonzept, bei der ein internationales World-Idol gesucht werde, sei bereits in Vorbereitung.

Vertrauen auf den Geschmack der Zuschauer

Bei der deutschen Grand-Prix-Vorausscheidung vertraut der NDR-Unterhaltungschef nach wie vor voll auf den Geschmack der Menschen am Fernseher: "Wir machen den TED, weil wir davon ausgehen, dass die Zuschauer besser entscheiden als die so genannten Experten - uns eingeschlossen."

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