HOME

Hirnoperation: Neil Young will wieder auf die Bühne

Wegen eines "Hirnaneurysmus" musste sich Altfolker Neil Young unters Messer legen. Die Operation hat er offenbar gut überstanden, zumindest schmiedet der Kanadier schon wieder Konzertpläne.

Der kanadische Folkrocker Neil Young erholt sich nach einer leichteren Gehirnoperation zusehends und macht bereits wieder Konzertpläne. Das berichteten Freunde des 59-jährigen Musikers nach Angaben der kanadischen Presse. Young habe das New Yorker Krankenhaus, in dem er am Dienstag wegen der Erweiterung eines Blutgefäßes operiert worden war, inzwischen verlassen und erhole sich in einem Hotel.

Young habe sogar darüber nachgedacht, doch noch zur Verleihung der Juno-Musikpreise - Kanadas Variante der Grammys - nach Winnipeg zu fliegen, berichtete dessen Musikerkollege Randy Bachman nach einem Telefongespräch. "Neil sagte, man könnte ihn auf die Bühne tragen und er könnte etwas spielen. Er will aber nicht, dass jemand Mitleid mit ihm hat."

"Mir geht es jetzt wieder viel besser", schrieb Young in einer Presseerklärung für seine Fans. Er bedauere sehr, nicht zu dem lange geplanten Auftritt in Winnipeg kommen zu können. "Ich bin dort aufgewachsen und ich hatte mich schon sehr auf die Show gefreut und auch darauf, wieder mal Spaß mit meinen alten Freunden zu haben."

Die Operation des erweiterten arteriellen Gefäßes sei ein "vollständiger Erfolg" gewesen. Wenn solche so genannten Hirnaneurysmen platzen, besteht akute Lebensgefahr. Der Musiker hatte Mitte März nach einem Konzert mit den Pretenders über Sehstörungen geklagt.

Young ist mit Songs wie "Heart of Gold" und "Sugar Mountain" weltbekannt geworden. Er tritt mit seiner Band Crazy Horse, aber auch als Solokünstler sowie mit anderen Gruppen, darunter die legendären Crosby, Stills, Nash & Young, seit Jahrzehnten auf.

DPA / DPA
Themen in diesem Artikel